
Zur guten Katzenhaltung gehören mehr als nur Katzentoilette, Näpfe und Spielzeug. Es gibt einige praktische Basics, die Gesundheit, Wohlbefinden und den Alltag deiner Katze spürbar verbessern können. Hier sind fünf Dinge, die in keinem Katzenhaushalt fehlen sollten.
1. Bürste oder Fellkamm
Regelmäßiges Bürsten entfernt lose Haare, reduziert Verfilzungen und sorgt dafür, dass deutlich weniger Fell in der Wohnung landet. Entgegen einem verbreiteten Mythos brauchen nicht nur Langhaarkatzen Fellpflege – jede Katze mit Fell profitiert davon.
Außerdem kann das Bürsten zu einem schönen Ritual werden, das Vertrauen zwischen dir und deiner Katze stärkt.
2. Krallenschere
Wenn sich die Krallen nicht von selbst ausreichend abnutzen, sollten sie gelegentlich gekürzt werden. Am besten eignet sich dafür eine spezielle Krallenschere für Haustiere, da sie sicherer und handlicher ist als normale Scheren.
Wichtig: Kürze nur die transparente Spitze der Kralle und vermeide den empfindlichen inneren Bereich. Wenn deine Katze nervös wird, kannst du die Pflege auf mehrere kurze Einheiten aufteilen.

3. Schutz vor Parasiten
Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz vor Flöhen, Zecken und inneren Parasiten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Spot-ons, Tabletten oder Pasten. Das passende Mittel sollte immer nach Alter und Gewicht der Katze ausgewählt werden.
4. Tücher, weiche Pads und Wattestäbchen
Praktische Helfer für kleine Pflegeschritte im Alltag: Augen reinigen, Schmutz aus dem Fell entfernen oder Kinn und Pfoten vorsichtig säubern.
5. Zahnbürste und Zahnpasta für Katzen
Die Zahnpflege wird oft unterschätzt – zu Unrecht. Regelmäßige Pflege hilft, das Risiko für Zahnbelag, Zahnerkrankungen und Zahnfleischprobleme zu verringern. Für Katzen sollten nur speziell dafür entwickelte Bürsten und Zahnpasten verwendet werden.
Als sinnvolle Ergänzung gehört auch eine kleine Hausapotheke für Notfälle dazu – plus die Kontaktdaten einer vertrauenswürdigen Tierarztpraxis.

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