Kategorie: Katzenpflege

  • Wie oft sollte man das Wasser im Katzennapf wechseln?

    Wie oft sollte man das Wasser im Katzennapf wechseln?

    Manchmal sieht das Wasser im Napf auch am nächsten Tag noch völlig in Ordnung aus: Es ist klar, riecht nicht und wurde von der Katze kaum angerührt. Trotzdem kann es für sie längst unattraktiv geworden sein. Katzen reagieren empfindlich auf Veränderungen bei Geruch, Temperatur und Geschmack. Schon kleine Abweichungen reichen aus, damit sie den Napf meiden.

    In diesem Artikel erfahren Sie, wie oft das Wasser gewechselt werden sollte und wie Wassernapf und Trinkbrunnen hygienisch sauber bleiben.

    Warum frisches Wasser für Katzen so wichtig ist

    Die Vorfahren unserer Hauskatzen lebten in trockenen Regionen und deckten einen großen Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs über ihre Beute. Diese Eigenart ist geblieben: Viele Katzen trinken von Natur aus eher wenig.

    Umso wichtiger ist es, das Wasser möglichst attraktiv zu halten. Wenn Sie es regelmäßig erneuern, helfen Sie Ihrer Katze dabei, ausreichend zu trinken.

    Nicht jede Katze trinkt gleich viel. Manche rühren ihren Napf tagsüber kaum an, andere leeren ihn fast vollständig. Auch die Ernährung, die Raumtemperatur und das Trinkgefäß spielen dabei eine Rolle.

    Die Grundregel: täglich frisches Wasser

    Am besten wechseln Sie das Wasser mindestens einmal täglich vollständig. Gießen Sie das alte Wasser weg, spülen Sie den Napf kurz aus und füllen Sie ihn anschließend neu.

    Warten Sie nicht bis zum nächsten Tag, wenn das Wasser vorher verschmutzt oder warm geworden ist. Befinden sich Futterreste, Haare oder anderer Schmutz im Napf oder sieht das Wasser ungewöhnlich aus, sollte es sofort ausgetauscht werden.

    Bei heißem Wetter lohnt es sich, den Napf mindestens morgens und abends zu kontrollieren. Das gilt besonders, wenn er an einem sonnigen Fenster, neben einer Heizung oder in einem warmen Raum steht.

    Wann das Wasser häufiger gewechselt werden sollte

    1. Nass- oder Trockenfutter

    Katzen, die Nassfutter bekommen, nehmen einen Teil der benötigten Flüssigkeit bereits über ihre Mahlzeiten auf. Deshalb gehen sie oft seltener zum Wassernapf.

    Bei Trockenfutter ist das anders: Das Trinkwasser wird zur wichtigsten Flüssigkeitsquelle und sollte jederzeit frisch und frei zugänglich sein.

    1. Heiße Tage

    Im Sommer wird das Wasser schnell warm, während Katzen bei hohen Temperaturen häufig mehr trinken. Steht der Napf in der Sonne oder in einem warmen Raum, sollten Sie ihn mehrmals am Tag kontrollieren.

    1. Wenn Ihre Katze einen Trinkbrunnen nutzt

    Viele Katzen trinken lieber aus einem Brunnen, weil bewegtes Wasser ihre Aufmerksamkeit weckt. Ein Trinkbrunnen bleibt jedoch nicht von selbst sauber. Das Wasser muss regelmäßig erneuert, der Brunnen auseinandergenommen und gründlich gereinigt werden. Im Inneren sammeln sich mit der Zeit Haare, Ablagerungen und Schmutz. Wechseln Sie außerdem den Filter in den vom Hersteller empfohlenen Abständen.

    Woran Sie erkennen, dass das Wasser nicht mehr frisch ist

    Entscheidend ist nicht nur, wie lange das Wasser bereits im Napf steht. Es sollte gewechselt werden, wenn:

    • sich ein Film auf der Oberfläche bildet
    • das Wasser trüb wird oder anders riecht
    • Futterreste oder Schmutz hineingelangt sind
    • die Innenwände des Napfes glitschig werden
    • die Katze am Wasser schnuppert und anschließend weggeht

    Fühlen sich der Napf oder einzelne Teile des Trinkbrunnens glitschig an, hat sich bereits ein Biofilm gebildet. Dabei handelt es sich um eine Schicht aus Bakterien und organischen Rückständen. In diesem Fall reicht es nicht, nur das Wasser auszutauschen: Der Napf oder Brunnen muss gründlich gereinigt werden.

    Wenn auch frisches Wasser Ihre Katze nicht zum Trinken bewegt, stellen Sie den Napf an einen anderen Ort oder probieren Sie ein anderes Modell aus. Manche Katzen stören sich am Standort, an der Form oder am Eigengeruch des Napfes.

    So reinigen Sie den Wassernapf richtig

    Waschen Sie den Napf täglich mit warmem Wasser und einem milden Spülmittel ohne starken Duft. Spülen Sie ihn anschließend mehrmals gründlich aus, damit keine Rückstände zurückbleiben.

    Gut geeignete Materialien sind:

    • Edelstahl
    • Keramik ohne Risse oder Abplatzungen
    • Glas

    Kunststoff verkratzt mit der Zeit und nimmt Gerüche an. Wenn Ihre Katze aus einem Kunststoffnapf trinkt, sollten Sie ihn regelmäßig auf Beschädigungen prüfen und bei Bedarf ersetzen.

    Viele Katzen trinken lieber aus einem breiten, flachen Napf, dessen Rand ihre Schnurrhaare nicht berührt. Stellen Sie ihn an einen ruhigen Ort und mit ausreichend Abstand zur Katzentoilette. Manche Katzen mögen ihr Wasser außerdem nicht direkt neben dem Futter.

    Mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel darüber, wie Sie den passenden Napf für Ihre Katze auswählen.

    So reinigen Sie einen Trinkbrunnen

    Ein Trinkbrunnen hat mehr Einzelteile und schwer zugängliche Stellen, an denen sich Ablagerungen bilden. Deshalb reicht es nicht, nur das Wasser auszutauschen. Der Brunnen sollte regelmäßig auseinandergenommen und gereinigt werden.

    Achten Sie dabei darauf:

    • den Wasserbehälter und alle abnehmbaren Teile zu spülen
    • die Pumpe und schwer zugängliche Stellen zu reinigen
    • den Filter rechtzeitig zu wechseln
    • auf Ablagerungen und unangenehme Gerüche zu achten
    • die Pflegehinweise des Herstellers zu befolgen

    Wird der Wasserstrahl schwächer oder arbeitet der Brunnen plötzlich lauter, ist häufig die Pumpe verschmutzt oder der Wasserstand zu niedrig.

    Häufige Fragen

    Kann ich den Napf einfach auffüllen?

    Wenn im Laufe des Tages nur noch wenig Wasser vorhanden ist, können Sie selbstverständlich etwas nachfüllen. Das ersetzt jedoch nicht den täglichen vollständigen Wasserwechsel und die Reinigung des Napfes.

    Welches Wasser ist für Katzen am besten?

    Geeignet ist normales Trinkwasser, das auch für Menschen unbedenklich ist. Je nach Wasserqualität in Ihrer Region und den Vorlieben Ihrer Katze kommen Leitungswasser, gefiltertes Wasser oder stilles Flaschenwasser infrage.

    Mineralwasser und destilliertes Wasser sollten Sie nicht dauerhaft anbieten, sofern Ihr Tierarzt es nicht ausdrücklich empfiehlt.

    Muss das Wasser kalt sein?

    Die meisten Katzen trinken Wasser bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt. Eiskalt muss es nicht sein. Meist reicht es aus, den Napf an einem kühlen Ort aufzustellen.

    Warum trinkt meine Katze aus dem Wasserhahn, aber nicht aus dem Napf?

    Bewegtes Wasser wirkt auf viele Katzen frischer und interessanter. Ignoriert Ihre Katze den Napf, probieren Sie einen Trinkbrunnen, ein anderes Gefäß oder mehrere Wasserstellen in verschiedenen Räumen aus. Manchmal liegt es schlicht am Napf selbst oder an seinem Standort.

    Was tun, wenn meine Katze kaum trinkt?

    Katzen, die Nassfutter bekommen, gehen häufig seltener zum Wassernapf, weil sie bereits über das Futter Flüssigkeit aufnehmen. Frisst Ihre Katze Trockenfutter und trinkt trotzdem kaum, testen Sie unterschiedliche Näpfe, stellen Sie das Wasser nicht direkt neben das Futter oder bieten Sie einen Trinkbrunnen an.

    Kommen Mattigkeit, trockenes Zahnfleisch, selteneres Wasserlassen oder andere Veränderungen hinzu, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen.

    Warum trinkt meine Katze plötzlich deutlich mehr?

    Hitze, eine Futterumstellung oder mehr Bewegung erhöhen den Flüssigkeitsbedarf. Tritt der starke Durst jedoch plötzlich auf und hält er an, kann auch eine Erkrankung dahinterstecken. Trinkt und uriniert Ihre Katze deutlich häufiger als sonst, vereinbaren Sie einen Termin beim Tierarzt.

    Ein geeigneter Napf, ein ruhiger Standort und mehrere Wasserstellen in der Wohnung sind für das Trinkverhalten ebenso wichtig wie ein regelmäßiger Wasserwechsel. Beobachten Sie die Gewohnheiten Ihrer Katze: Sie zeigen am besten, welche Lösung für sie funktioniert.

  • Warum Katzen beißen

    Warum Katzen beißen

    Wenn Ihre Katze Ihnen in die Hand beißt, bedeutet das nicht automatisch, dass sie aggressiv oder schlecht erzogen ist. In den meisten Fällen ist ein Biss einfach eine Form der Kommunikation. Damit kann Ihre Katze zum Spielen auffordern, sich verteidigen, zeigen, dass ihr etwas unangenehm ist oder sogar auf gesundheitliche Probleme hinweisen. In diesem Artikel erfahren Sie, was Ihre Katze mit ihren Bissen ausdrücken möchte, wie Sie die Ursache dieses Verhaltens erkennen und was Sie tun können, damit sie weniger beißt.

    Gründe, warum Katzen beißen

    1. Spiel

    Kätzchen und junge Katzen beißen häufig beim Spielen. Dabei trainieren sie ihre natürlichen Jagdfähigkeiten: Sie schleichen sich an, fangen ihre Beute, halten sie mit den Pfoten fest und beißen zu. Werden dabei regelmäßig Hände oder Füße zum Spielzeug, lernt die Katze schnell, dass auch Menschen Teil des Spiels sind.

    Spielerisches Beißen lässt sich meist gut von echter Aggression unterscheiden. Beim Spielen wirkt die Katze entspannt, faucht nicht und versucht nicht, ernsthaft zu verletzen. Legt sie dagegen die Ohren an, macht einen Katzenbuckel, knurrt oder wirkt verängstigt, steckt wahrscheinlich etwas anderes hinter dem Biss.

    1. Die Katze hat genug von den Streicheleinheiten

    Einer der häufigsten Gründe für Bisse ist zu viel Aufmerksamkeit. Viele Katzen genießen Streicheleinheiten – allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt. Wenn ihnen der Kontakt zu viel wird, versuchen sie meist zuerst, ihre Grenzen zu zeigen, bevor sie zubeißen.

    Typische Warnsignale sind:

    • ein zuckender oder peitschender Schwanz;
    • ein angespannter Körper;
    • nach hinten gelegte Ohren;
    • der Kopf wird weggedreht;
    • die Katze versucht aufzustehen oder wegzugehen.

    Wer diese Signale ignoriert und weiterstreichelt, riskiert, dass die Katze mit einem Biss die Situation beendet.

    1. Jagdinstinkt

    Bewegte Füße, Hände unter der Bettdecke oder flatternde Kleidung können für eine Katze schnell wie Beute aussehen. Dieses Verhalten ist besonders bei Kätzchen und jungen, aktiven Katzen zu beobachten.

    Damit Ihre Katze nicht lernt, Menschen als Jagdziel zu betrachten, sollten Sie von Anfang an mit geeignetem Spielzeug spielen. Katzenangeln, Bälle und interaktive Spielzeuge bieten eine sichere Möglichkeit, den Jagdinstinkt auszuleben.

    1. Zu wenig Beschäftigung

    Auch eine reine Wohnungskatze bleibt ein Raubtier. Fehlen ihr ausreichend Spiel, Bewegung und Beschäftigung, sucht sie sich selbst eine Möglichkeit, ihre Energie loszuwerden. Dann können Hände, Füße oder sogar das Gesicht des Besitzers zur „Beute“ werden.

    Schon 10 bis 15 Minuten aktives Spielen pro Tag reichen bei vielen Katzen aus, um dieses Verhalten deutlich zu reduzieren.

    1. Angst

    Eine Katze kann beißen, wenn sie sich bedroht fühlt. Das passiert häufig beim Tierarzt, nach einem Umzug, bei der Begegnung mit einem neuen Haustier oder wenn sie zu Kontakt mit fremden Menschen gedrängt wird.

    Versuchen Sie in solchen Situationen nicht, die Katze zu „erziehen“. Viel wichtiger ist es, den Auslöser für den Stress zu beseitigen und ihr Zeit zu geben, sich wieder zu entspannen.

    1. Schmerzen oder Unwohlsein

    Hat Ihre Katze früher nie gebissen und beginnt plötzlich damit, sollten Sie auch an gesundheitliche Ursachen denken. Genau wie Menschen können Katzen gereizt reagieren, wenn sie Schmerzen haben.

    Plötzliches Beißen kann unter anderem durch folgende Probleme ausgelöst werden:

    • Zahnerkrankungen;
    • Arthrose;
    • Verletzungen;
    • Erkrankungen der inneren Organe;
    • andere gesundheitliche Probleme.

    Tritt das Verhalten plötzlich auf oder verändert sich Ihre Katze auch in anderer Hinsicht, sollten Sie sie möglichst bald tierärztlich untersuchen lassen.

    Sollte man eine Katze für das Beißen bestrafen?

    Nein. Eine Bestrafung hilft in den meisten Fällen nicht weiter. Ihre Katze wird den Biss meist nicht mit der Strafe verknüpfen – besonders dann nicht, wenn Ihre Reaktion erst einige Sekunden später erfolgt oder sie aus Angst oder Überforderung gebissen hat.

    Stattdessen kann die Katze beginnen, Sie mit etwas Unangenehmem oder Bedrohlichem zu verbinden. Dadurch steigt der Stress, und das eigentliche Problem bleibt bestehen. Viel sinnvoller ist es, die Ursache für das Verhalten zu erkennen und gezielt daran zu arbeiten.

    Wie kann man einer Katze das Beißen abgewöhnen?

    Oft helfen schon einige kleine Veränderungen im Alltag:

    • Spielen Sie nicht mit Händen oder Füßen.
    • Nutzen Sie Spielzeug, das den Jagdinstinkt anspricht.
    • Beenden Sie das Spiel, wenn Ihre Katze zu heftig wird.
    • Respektieren Sie die Signale Ihrer Katze, wenn sie keinen Kontakt mehr möchte.
    • Planen Sie jeden Tag Zeit für gemeinsames Spielen ein.
    • Lassen Sie Ihre Katze tierärztlich untersuchen, wenn sich ihr Verhalten plötzlich verändert.

    Wann Sie Hilfe suchen sollten

    Beißt Ihre Katze regelmäßig, verursacht sie ernsthafte Verletzungen oder hat sich ihr Verhalten ohne erkennbaren Grund plötzlich verändert, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Sind gesundheitliche Ursachen ausgeschlossen, kann eine auf Katzenverhalten spezialisierte Fachperson helfen, den Auslöser zu finden und das Verhalten zu verbessern.

    Denken Sie daran: Katzen beißen nicht, um Menschen absichtlich wehzutun. Meist versuchen sie damit, ihre Gefühle auszudrücken, sich zu schützen oder zu zeigen, dass ihnen etwas nicht gefällt. Wer lernt, diese Signale richtig zu deuten, kann nicht nur Bisse vermeiden, sondern auch die Beziehung zu seiner Katze nachhaltig stärken.

  • Warum Katzen niesen

    Warum Katzen niesen

    Ein einzelner Nieser ist normalerweise kein Grund zur Sorge. Genau wie Menschen niesen auch Katzen, um Staub, Haare und andere Reizstoffe aus den Nasengängen zu entfernen. Wenn das Niesen jedoch häufiger auftritt oder zusammen mit anderen Symptomen erscheint, kann eine zugrunde liegende Ursache dahinterstecken.

    Wann Niesen normal ist

    Gelegentliches Niesen kann verursacht werden durch:

    • Staub in der Luft;
    • feine Partikel aus Katzenstreu;
    • Haushaltsreiniger und Aerosole;
    • Parfüm und Duftstoffe;
    • Rauch;
    • Haare oder kleine Fremdkörper in der Nase.

    Wenn Ihre Katze ein- oder zweimal niest und sich ansonsten ganz normal verhält, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge.

    Ursachen für häufiges Niesen

    1. Infektionen der oberen Atemwege

    Dies ist eine der häufigsten Ursachen. Besonders oft betroffen sind Kätzchen, Tierheimkatzen und Katzen, die regelmäßig Kontakt zu anderen Tieren haben.

    Zu den häufigsten Auslösern gehören:

    • felines Herpesvirus (FHV-1);
    • felines Calicivirus;
    • bestimmte bakterielle Infektionen.

    Neben dem Niesen können Nasen- oder Augenausfluss, tränende Augen, Appetitlosigkeit und Antriebslosigkeit auftreten.

    1. Entzündung der Nasenschleimhaut

    Tierärzte bezeichnen diesen Zustand als Rhinitis. Auslöser können Infektionen, chronische Entzündungen oder Reizungen der Nasenschleimhaut sein.

    1. Ein Fremdkörper in der Nase

    Grashalme, Pflanzensamen oder andere kleine Partikel können sich in einem Nasengang festsetzen. In solchen Fällen niest die Katze oft wiederholt und reibt sich häufig mit der Pfote die Nase.

    1. Zahnprobleme

    Die Wurzeln der oberen Zähne liegen sehr nah an den Nasengängen. Entwickelt sich eine Entzündung oder ein Zahnabszess, kann sich die Entzündung auf das umliegende Gewebe ausbreiten und Niesen auslösen. Dieses Problem tritt häufiger bei erwachsenen und älteren Katzen auf.

    1. Allergien

    Ja, auch Katzen können Allergien entwickeln. Zu den häufigsten Auslösern gehören:

    • Staub;
    • Schimmel;
    • Pollen;
    • Haushaltsreiniger;
    • parfümierte Katzenstreu.

    Wann es Zeit für einen Tierarztbesuch ist

    Vereinbaren Sie einen Termin, wenn das Niesen von einem der folgenden Symptome begleitet wird:

    • Nasenausfluss;
    • Augenausfluss;
    • Atembeschwerden;
    • verminderter Appetit;
    • Mattigkeit;
    • Fieber;
    • Nasenbluten;
    • Gewichtsverlust;
    • Niesen, das mehrere Tage anhält.

    Besonders wichtig ist eine schnelle tierärztliche Untersuchung bei Kätzchen und älteren Katzen.

    Was Sie nicht tun sollten

    Niemals:

    • Ihrer Katze Medikamente für Menschen geben;
    • abschwellende Nasentropfen verwenden;
    • die Nase Ihrer Katze ohne tierärztliche Anweisung spülen.

    Viele Medikamente, die für Menschen sicher sind, können für Katzen gefährlich sein.

    So reduzieren Sie das Risiko von Atemwegsproblemen

    1. Lüften Sie Ihre Wohnung regelmäßig.
    2. Vermeiden Sie Tabakrauch in der Nähe Ihrer Katze.
    3. Verwenden Sie keine Aerosole in unmittelbarer Nähe Ihrer Katze.
    4. Halten Sie Impfungen aktuell.
    5. Wählen Sie möglichst staubarme Katzenstreu.

    Wenn Ihre Katze ein- oder zweimal niest, handelt es sich meist um eine normale Reaktion auf einen Reizstoff. Häufiges Niesen, besonders wenn zusätzlich Ausfluss oder Veränderungen des Allgemeinbefindens auftreten, kann jedoch auf ein gesundheitliches Problem hinweisen und sollte von einem Tierarzt abgeklärt werden.

  • Ein Kätzchen zu Hause: Was du brauchst und wie du dich vorbereitest

    Ein Kätzchen zu Hause: Was du brauchst und wie du dich vorbereitest

    Ein Kätzchen zieht ein – das ist aufregend und wunderschön. Mit der richtigen Vorbereitung wird der Start jedoch deutlich leichter. Eine sichere Umgebung und die wichtigsten Dinge von Anfang an helfen deinem neuen Mitbewohner, sich schneller einzugewöhnen, sich sicher zu fühlen und besser an den neuen Alltag anzupassen.

    In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du dich auf ein Kätzchen vorbereitest, damit eure ersten gemeinsamen Tage ruhig, angenehm und stressfrei verlaufen.

    Bereite dein Zuhause rechtzeitig vor

    Für ein kleines Kätzchen können selbst alltägliche Dinge zur Gefahr werden. Je ruhiger und sicherer die Umgebung am Anfang ist, desto leichter fällt die Eingewöhnung.

    Sorge für Sicherheit zu Hause

    • Verstecke Kabel und Leitungen, an denen das Kätzchen knabbern könnte.
    • Bewahre Reinigungsmittel, Medikamente und kleine Gegenstände außer Reichweite auf.
    • Prüfe deine Fenster. Sichere Fliegengitter oder Kippschutz sind wichtig.
    • Kontrolliere deine Zimmerpflanzen, denn manche sind für Katzen giftig.
    • Wenn es hohe Flächen gibt, begrenze den Zugang anfangs, damit das Kätzchen beim Spielen nicht hinaufklettert und stürzt.

    Wenn kleine Kinder im Haushalt leben

    Erkläre frühzeitig, dass ein Kätzchen kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen, das ebenfalls Zeit braucht, um sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Gerade die ersten Tage sind besonders wichtig für einen ruhigen Start.

    Hilfreich sind ein paar einfache Regeln:

    • das Kätzchen nicht ohne einen Erwachsenen hochheben
    • es nicht wecken, wenn es schläft
    • nicht an Schwanz, Pfoten oder Ohren ziehen
    • nicht daneben schreien oder es erschrecken
    • immer die Möglichkeit geben, wegzugehen oder sich zu verstecken
    • nur mit geeignetem Spielzeug spielen, nicht mit den Händen

    Eine ruhige erste Begegnung hilft Kindern und Kätzchen, echte Freunde zu werden.

    Die ersten Tage entspannt gestalten

    Richte eine ruhige Ecke ein, in der dein Kätzchen schlafen und sich zurückziehen kann. Am ersten Tag solltest du es nicht mit zu viel Aufmerksamkeit überfordern. Es braucht Zeit, um neue Gerüche kennenzulernen, die Umgebung zu beobachten und sich sicher zu fühlen.

    Du musst nicht sofort alle Räume zeigen. Am Anfang reicht ein Bereich mit Schlafplatz, Wasser, Futter und Katzentoilette. So fällt die Umstellung auf das neue Zuhause und den Tagesablauf leichter.

    Was du zuerst kaufen solltest

    Diese Dinge solltest du am besten vor dem Einzug bereithaben:

    1. Näpfe für Wasser und Futter

    Du brauchst mindestens zwei Näpfe: einen für Wasser und einen für Futter. Wenn du Trocken- und Nassfutter geben möchtest, ist ein dritter Napf praktisch. Wähle standfeste Näpfe aus Keramik oder Edelstahl. Sie sind hygienisch, leicht zu reinigen und langlebig. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.

    2. Katzentoilette und Streu

    Wähle eine Katzentoilette, die zur Größe des Kätzchens passt. Es sollte leicht hineingehen und sich bequem darin drehen können. Für sehr junge Kätzchen eignen sich meist Modelle mit niedrigem Einstieg. Stelle die Toilette an einen ruhigen Ort ohne Lärm und Zugluft. Es gibt viele Streusorten, und die beste Lösung findet man oft erst durch Ausprobieren. Wenn dein Kätzchen bereits an ein bestimmtes Streu gewöhnt ist, solltest du es zunächst nicht wechseln.

    3. Futter

    Das passende Futter hängt von Alter, Rasse und den Empfehlungen deiner Tierärztin oder deines Tierarztes ab. Junge Kätzchen brauchen speziell abgestimmtes Futter für das Wachstum. Vermeide abrupte Futterwechsel. Wenn dein Kätzchen vorher etwas anderes bekommen hat, stelle das Futter über mehrere Tage langsam um.

    4. Transportbox

    Eine Transportbox ist nicht nur für Tierarztbesuche praktisch. Sie sorgt für Sicherheit unterwegs und kann zu Hause auch als gemütlicher Rückzugsort dienen. Wähle ein stabiles Modell mit guter Belüftung und sicherem Verschluss. Lass die Box regelmäßig offen stehen, damit dein Kätzchen sie als vertrauten und sicheren Ort kennenlernt.

    5. Kratzbaum oder Kratzbrett

    Eine Kratzmöglichkeit schützt Möbel und gibt deinem Kätzchen einen natürlichen Platz zum Krallenwetzen. Stelle sie in die Nähe des späteren Ruheplatzes. Besonders attraktiv sind Modelle mit Spielzeug oder etwas Katzenminze.

    6. Spielzeug

    Spielzeug ist wichtig für eine gesunde Entwicklung und mentale Auslastung. Gemeinsames Spielen stärkt außerdem das Vertrauen zwischen dir und deinem Kätzchen. Gut geeignet sind Bälle, Angelspielzeug und weiche, sichere Spielzeuge ohne kleine ablösbare Teile.

    Was du für die Pflege brauchst

    Ein paar Dinge sind für die regelmäßige Pflege und Gesundheit besonders hilfreich:

    1. Grundausstattung für die Pflege

    Praktisch sind zum Beispiel:

    • Bürste oder Kamm
    • Krallenschere
    • Tücher für Haustiere
    • Shampoo, falls nötig

    Verwende keine Produkte für Menschen. Sie sind für die empfindliche Haut von Tieren nicht geeignet. Am Anfang reicht eine kleine Grundausstattung und eine sanfte Gewöhnung an die Pflege.

    2. Schutz vor Parasiten

    Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz vor äußeren und inneren Parasiten. Spot-ons oder Tabletten sollten immer passend zu Alter und Gewicht ausgewählt werden, da ungeeignete Mittel gefährlich sein können.

    3. Wann du zur Tierarztpraxis solltest

    Ein Gesundheitscheck kurz nach dem Einzug ist sehr sinnvoll. Dabei kann der Gesundheitszustand überprüft werden, du erhältst Informationen zu Impfungen, Parasitenvorsorge sowie Tipps zu Fütterung und Pflege. Wenn dein Kätzchen keinen Appetit hat, apathisch wirkt oder Verdauungsprobleme bekommt, solltest du nicht warten und tierärztlichen Rat einholen.

    Häufige Probleme in den ersten Wochen

    Jedes Kätzchen gewöhnt sich in seinem eigenen Tempo ein. Kleine Startschwierigkeiten sind normal und lassen sich meist mit Geduld, Ruhe und festen Abläufen lösen.

    1. Frisst nicht

    Nach dem Umzug kann ein Kätzchen aus Stress das Futter verweigern. Gib ihm Zeit, halte die Umgebung ruhig und stelle frisches Wasser bereit. Wenn es länger als 24 Stunden nicht frisst oder weitere Symptome auftreten, solltest du eine Tierarztpraxis kontaktieren.

    2. Versteckt sich

    Das ist eine normale Reaktion auf eine neue Umgebung. Hole dein Kätzchen nicht mit Gewalt hervor. Es kommt von selbst, sobald es sich sicherer fühlt. Eine ruhige Stimme und eine vorhersehbare Umgebung helfen bei der Eingewöhnung.

    3. Benutzt die Katzentoilette nicht

    Die Ursache kann Stress, ein ungünstiger Standort oder eine ungeeignete Toilette sein. Halte den Bereich sauber und vermeide starke Gerüche in der Nähe. Auch Trainingshilfen können helfen.

    4. Benutzt die Katzentoilette nicht

    Ein Kätzchen kann beim Spielen, aus Unsicherheit oder zum Energieabbau beißen und kratzen. Lenke seine Aufmerksamkeit auf Spielzeug und vermeide Spiele mit den Händen. Mit Geduld und Konsequenz bessert sich dieses Verhalten meist mit der Zeit.

    Ein Kätzchen gut zu versorgen ist nicht nur wichtig für seine Gesundheit, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, von Anfang an eine enge Bindung aufzubauen. Ein glückliches Kätzchen bedankt sich mit Schnurren und viel Zuneigung.

  • Wie wählt man die richtige Katzentoilette aus?

    Wie wählt man die richtige Katzentoilette aus?

    Die Katzentoilette gehört zur Grundausstattung in einem Katzenhaushalt. Damit sich gute Toilettengewohnheiten möglichst schnell entwickeln, sollte sie immer sauber sein und zur Größe der Katze passen. In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten Arten von Katzentoiletten sowie ihre Vor- und Nachteile an.

    Arten von Katzentoiletten

    Manche Katzen mögen eine einfache offene Toilette, andere fühlen sich in einem geschützten, geschlossenen Bereich wohler. Die beste Lösung findet man oft durch Ausprobieren.

    Wenn du von einer Toilette auf eine andere wechseln möchtest, geh am besten so vor:

    1. Stelle die neue Toilette neben die alte. Entferne die alte nicht sofort.
    2. Verwende bekanntes Streu. Am Anfang sollte Streuart und Füllhöhe gleich bleiben.
    3. Nutze vertrauten Geruch. Gib etwas benutztes Streu aus der alten Toilette in die neue.
    4. Hab Geduld. Manche Katzen brauchen nur einen Tag, andere deutlich länger.
    5. Belohne Erfolge. Wenn die Katze die neue Toilette benutzt, lobe sie oder gib ein Leckerli.

    Sobald die neue Toilette regelmäßig genutzt wird, kann die alte entfernt werden.

    Klassische offene Katzentoilette

    Die häufigste Variante: eine einfache Kunststoffschale mit niedrigen oder mittleren Rändern.

    Vorteile:

    • günstig
    • leicht zu reinigen und auszuschaufeln

    Nachteile:

    • Streu landet oft außerhalb der Toilette
    • Gerüche breiten sich leichter aus
    • der Inhalt ist sichtbar

    Trotzdem ist sie meist die beste Wahl für Kätzchen und ältere Katzen.

    Katzentoilette mit Gitter

    Eine offene Toilette mit Kunststoffgitter über der Schale. Das Streu liegt darunter oder wird gar nicht verwendet.

    Vorteile:

    • weniger Streu an den Pfoten
    • sparsamer Verbrauch von Streu
    • die Katze kann das Streu nicht fressen

    Nachteile:

    • muss häufig gereinigt werden
    • Geruch entsteht schneller
    • manche Katzen wollen scharren
    • Eingewöhnung kann dauern

    Geeignet für Halter, die mehrmals täglich reinigen möchten. Man sollte wissen, dass diese Variante für manche Katzen schwieriger anzunehmen ist.

    Katzentoilette mit hohem Rand

    Ideal für Katzen, die begeistert im Streu buddeln.

    Vorteile:

    • deutlich weniger Schmutz rundherum
    • mehr Platz für große Katzen

    Nachteile:

    • nicht ideal für Kätzchen und ältere Katzen, da ihnen das Hineingehen oft schwerer fällt

    Eine sehr gute Wahl für aktive erwachsene Katzen.

    Geschlossene Katzentoilette

    Hausförmige Modelle mit Deckel und Einstieg vorne oder seitlich.

    Vorteile:

    • weniger Geruch außerhalb
    • Streu bleibt besser innen
    • mehr Privatsphäre

    Nachteile:

    • braucht mehr Platz
    • regelmäßige Reinigung nötig
    • nicht jede Katze mag geschlossene Räume

    Gut geeignet für schüchterne Katzen und ordnungsliebende Haushalte.

    Tipp: Die ideale Höhe einer Haubentoilette ist der Abstand von der Streuoberfläche bis zu den Ohrspitzen der sitzenden Katze plus 5 cm.

    Selbstreinigende Katzentoilette

    Ein automatisches Modell, das Hinterlassenschaften selbst entfernt.

    Vorteile:

    • kaum Handarbeit
    • saubereres Streu und weniger Geruch
    • manche Modelle bieten Gesundheitsdaten per App

    Nachteile:

    • teuer
    • benötigt Strom
    • kann manche Katzen erschrecken; schlechte Modelle können unsicher sein

    Praktisch für Menschen mit wenig Zeit oder häufigen Reisen, aber nicht für jede Katze geeignet. Achte unbedingt auf zuverlässige Sicherheitssensoren.

    Nützliches Zubehör

    Liste von Dingen, die die tägliche Pflege der Katzentoilette erleichtern:

    • Streuschaufel. Die Öffnungen sollten sauberes Streu durchlassen, aber Klumpen zurückhalten.
    • Matte vor der Toilette. Sammelt Streu von den Pfoten und hält den Boden sauberer. Wenn deine Katze gern auf Dingen kaut, besser darauf verzichten.
    • Beutel für die Reinigung. Praktisch für die schnelle und saubere Entsorgung.
    • Vorratsbehälter für Streu. Ideal zur Aufbewahrung in der Nähe der Toilette und zum Schutz vor Feuchtigkeit.

    Achte bei der Wahl nicht nur auf das Design. Die Toilette sollte zur Katze passen, bequem sein und an einem ruhigen Ort stehen. Wenn deine Katze sie meidet, liegt es meist nicht am Charakter, sondern daran, dass die gewählte Lösung nicht passt.

  • Wie gewöhnt man ein Kätzchen an die Katzentoilette?

    Die meisten Kätzchen lernen schnell, die Katzentoilette zu benutzen, wenn die Bedingungen stimmen und man nichts überstürzt. Wichtig ist, die richtige Toilette auszuwählen, passendes Streu zu finden und geduldig zu bleiben.

    Die richtige Katzentoilette wählen

    Für Kätzchen eignen sich Modelle mit niedrigem Einstieg, damit sie leicht hineinklettern können. Die Toilette sollte an einem ruhigen Ort ohne Lärm und Zugluft stehen, an dem sich das Tier sicher fühlt und ungestört ist.

    In einem größeren Zuhause sind zu Beginn am besten mindestens zwei Katzentoiletten in verschiedenen Bereichen sinnvoll.

    Das passende Streu finden

    Damit das Training leichter klappt, verwende möglichst unparfümiertes Katzenstreu. Gut geeignet sind Holzstreu, Maisstreu und Bentonitstreu.

    Silikatstreu bindet Gerüche sehr gut, manche Kätzchen versuchen es jedoch zu fressen. Das kann gefährlich sein.

    Später kannst du verschiedene Sorten ausprobieren und sehen, was deine Katze bevorzugt.

    Sanft erinnern

    Setze das Kätzchen nach dem Schlafen, nach dem Fressen oder nach dem Spielen in die Katzentoilette. Dann ist der Toilettengang besonders wahrscheinlich.

    Nicht festhalten, nicht zwingen und nicht erschrecken. Es reicht, den richtigen Platz ruhig mehrmals zu zeigen.

    Das Verhalten positiv verstärken

    Wenn das Kätzchen die Toilette benutzt, lobe es mit Streicheleinheiten, freundlicher Stimme oder einem kleinen Leckerli.

    Wenn mal etwas daneben geht

    Missgeschicke in den ersten Tagen sind völlig normal.

    Was du tun kannst:

    • die Stelle gründlich reinigen, damit kein Geruch bleibt
    • prüfen, ob der Standort passend ist
    • die Toilette langsam an einen besseren Platz stellen
    • eine andere Streusorte testen
    • ein spezielles Trainingsspray verwenden
    • nach dem Schlafen und Fressen öfter erinnern

    Reibe dem Kätzchen niemals die Nase hinein, schreie es nicht an und bestrafe es nicht.

    Gesundheitsprobleme

    Wenn das Kätzchen die Katzentoilette regelmäßig meidet, beim Versuch miaut, Verstopfung, Durchfall oder Mattigkeit zeigt, kann die Ursache gesundheitlich sein. Wende dich bei Verdacht möglichst schnell an eine vertrauenswürdige Tierarztpraxis.

    Kann man auch eine erwachsene Katze daran gewöhnen?

    Ja, aber meist dauert es länger als bei einem Kätzchen, weil erwachsene Katzen bereits Gewohnheiten und Erfahrungen mitbringen.

    Das Vorgehen bleibt gleich: eine passende Katzentoilette wählen, sie an einen ruhigen Ort stellen und ein Streu finden, das der Katze gefällt. Wichtig sind Ruhe, Konsequenz und keine Strafen. Wenn die Katze vorher draußen oder an einem anderen Ort ihr Geschäft gemacht hat, kann die vollständige Umgewöhnung mehrere Wochen dauern.

  • Warum deine Katze nachts durch die Wohnung rennt

    Warum deine Katze nachts durch die Wohnung rennt

    Gerade eben lag deine Katze noch friedlich auf dem Sofa. Und plötzlich: ein Blitzstart, eine scharfe Kurve, ein Sprung durch den Flur und ein Sprint quer durch die Wohnung. Das sind die sogenannten Zoomies – ein plötzlicher Energieschub, den fast alle Katzenhalter kennen.

    Das wirkt vielleicht seltsam, sieht lustig aus und kann manchmal nerven, ist aber in den meisten Fällen völlig normales Katzenverhalten.

    Warum Katzen plötzlich lossprinten

    1. Aufgestaute Energie

    Katzen schlafen viel, aber sie brauchen trotzdem Bewegung. Nach einer langen Ruhephase muss überschüssige Energie manchmal einfach raus.

    2. Jagdinstinkt

    Auch wenn es zu Hause nur Hausschuhe und eine Decke gibt: Die Instinkte bleiben. Lauern, losspringen und verfolgen gehört zur Natur deiner kleinen Jägerin oder deines kleinen Jägers.

    3. Biorhythmus

    Viele Katzen sind morgens früh und abends besonders aktiv. Deshalb gehören nächtliche Rennrunden für viele zum Alltag.

    4. Nach dem Toilettengang

    Manche Katzen legen nach dem Klogang einen Sprint hin. Dazu gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, dass das Gefühl der Erleichterung bestimmte Nerven stimulieren könnte.

    Was du tun kannst

    Meist besteht kein Grund zur Sorge, wenn deine Katze:

    • mit Freude und nicht aus Angst rennt
    • danach entspannt ruht
    • gut frisst
    • spielt
    • sich frei und ohne Schmerzen bewegt

    So kannst du die Energie etwas umlenken:

    1. Spiele mit deiner Katze

    10–15 Minuten aktives Spielen tagsüber und am Abend können die nächtliche Aktivität reduzieren.

    2. Sorge für Abwechslung

    Tunnel, Kratzbäume, Kletterflächen und Spielmäuse helfen dabei, Energie auch zu anderen Zeiten loszuwerden.

    3. Nicht schimpfen

    Deine Katze handelt nicht aus Trotz. Das ist normales Verhalten.

    4. Tagesablauf anpassen

    Oft hilft es, abends zu spielen und danach zu füttern. Das entspricht dem natürlichen Ablauf: jagen, fressen, ruhen.

    Wann du aufmerksam werden solltest

    Wenn zusätzlich Angst, Aggression, schmerzhaftes Miauen, Juckreiz, Lahmheit oder andere auffällige Symptome auftreten, solltest du das mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen.

    Nächtliche Rennrunden sind weder eine Macke noch ein schlechter Charakterzug. Deine Katze folgt einfach ihren Instinkten und probt die Rolle eines großen Raubtiers. Ja, manchmal laut und mit fliegenden Gegenständen – aber eben ganz katzentypisch!

  • Deine Katze frisst zu schnell: Was tun?

    Deine Katze frisst zu schnell: Was tun?

    Wenn deine Katze ihr Futter zu hastig frisst, ist das nicht nur eine lustige oder harmlose Angewohnheit. Schnelles Fressen kann zu Unwohlsein führen und dafür sorgen, dass sie ständig hungrig wirkt. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Änderungen beim Füttern lässt sich das Problem oft lösen.

    Warum das problematisch sein kann

    Zu schnelles Fressen kann zu Folgendem führen:

    • Hochwürgen direkt nach dem Fressen
    • Übelkeit
    • Schluckauf
    • Blähungen und Bauchbeschwerden
    • Überfressen
    • Gewichtszunahme

    Wenn das häufiger passiert, lohnt es sich, nach der Ursache zu schauen.

    Warum Katzen zu schnell fressen

    Dafür gibt es verschiedene Gründe:

    • Konkurrenz beim Futter. Leben mehrere Tiere im Haushalt, frisst die Katze oft hastig, damit niemand etwas wegnimmt.
    • Zu große Abstände zwischen den Mahlzeiten. Wenn zwischen den Fütterungen zu viel Zeit liegt, entsteht oft großer Hunger.
    • Stress oder Unruhe. Ein Umzug, Lärm, neue Tiere oder Veränderungen im Zuhause können das Verhalten am Napf beeinflussen.
    • Frühere Erfahrungen. Katzen aus dem Tierheim oder von der Straße behalten oft die Gewohnheit, schnell zu fressen, solange Futter da ist.
    • Es schmeckt einfach zu gut. Lieblingsfutter, besonders Nassfutter, wird manchmal in Rekordzeit verschlungen.

    Was du tun kannst

    Am einfachsten ist es, die Bedingungen so zu verändern, dass schnelles Fressen schwerer wird:

    • Einen Anti-Schling-Napf verwenden. Ein strukturierter Napf oder ein Futterspielzeug sorgt dafür, dass langsamer und in kleineren Portionen gefressen wird.
    • Portionen aufteilen. Viele Katzen profitieren von kleineren Mahlzeiten über den Tag verteilt. Trockenfutter kann man auch in kleinen Mengen an verschiedenen Stellen anbieten.
    • Getrennt füttern. Ohne Konkurrenz fressen viele Katzen entspannter.
    • Einen festen Rhythmus schaffen. Regelmäßige Fütterungszeiten können Stress reduzieren.

    Wann du zum Tierarzt solltest

    Wenn deine Katze ständig Futter verlangt, abnimmt, nach jeder Mahlzeit hochwürgt oder ihr Verhalten sich plötzlich verändert, solltest du tierärztlichen Rat einholen. Manchmal steckt hinter hastigem Fressen ein gesundheitliches Problem.

  • Top 5 Dinge für jede Katze

    Top 5 Dinge für jede Katze

    Zur guten Katzenhaltung gehören mehr als nur Katzentoilette, Näpfe und Spielzeug. Es gibt einige praktische Basics, die Gesundheit, Wohlbefinden und den Alltag deiner Katze spürbar verbessern können. Hier sind fünf Dinge, die in keinem Katzenhaushalt fehlen sollten.

    1. Bürste oder Fellkamm

    Regelmäßiges Bürsten entfernt lose Haare, reduziert Verfilzungen und sorgt dafür, dass deutlich weniger Fell in der Wohnung landet. Entgegen einem verbreiteten Mythos brauchen nicht nur Langhaarkatzen Fellpflege – jede Katze mit Fell profitiert davon.

    Außerdem kann das Bürsten zu einem schönen Ritual werden, das Vertrauen zwischen dir und deiner Katze stärkt.

    2. Krallenschere

    Wenn sich die Krallen nicht von selbst ausreichend abnutzen, sollten sie gelegentlich gekürzt werden. Am besten eignet sich dafür eine spezielle Krallenschere für Haustiere, da sie sicherer und handlicher ist als normale Scheren.

    Wichtig: Kürze nur die transparente Spitze der Kralle und vermeide den empfindlichen inneren Bereich. Wenn deine Katze nervös wird, kannst du die Pflege auf mehrere kurze Einheiten aufteilen.

    3. Schutz vor Parasiten

    Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz vor Flöhen, Zecken und inneren Parasiten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Spot-ons, Tabletten oder Pasten. Das passende Mittel sollte immer nach Alter und Gewicht der Katze ausgewählt werden.

    4. Tücher, weiche Pads und Wattestäbchen

    Praktische Helfer für kleine Pflegeschritte im Alltag: Augen reinigen, Schmutz aus dem Fell entfernen oder Kinn und Pfoten vorsichtig säubern.

    5. Zahnbürste und Zahnpasta für Katzen

    Die Zahnpflege wird oft unterschätzt – zu Unrecht. Regelmäßige Pflege hilft, das Risiko für Zahnbelag, Zahnerkrankungen und Zahnfleischprobleme zu verringern. Für Katzen sollten nur speziell dafür entwickelte Bürsten und Zahnpasten verwendet werden.

    Als sinnvolle Ergänzung gehört auch eine kleine Hausapotheke für Notfälle dazu – plus die Kontaktdaten einer vertrauenswürdigen Tierarztpraxis.

  • Wie viel Wasser sollte eine Katze trinken?

    Wie viel Wasser sollte eine Katze trinken?

    Katzen brauchen jederzeit Zugang zu frischem Wasser. Eine gute Flüssigkeitsversorgung ist wichtig für die Nierenfunktion, die Gesundheit der Harnwege, die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden. Wenn deine Katze zu wenig trinkt oder plötzlich deutlich mehr als sonst, solltest du aufmerksam werden.

    Wie viel ist normal?

    Im Durchschnitt braucht eine erwachsene Katze etwa 40–60 ml Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht am Tag:

    • Katze mit 3 kg: 120–180 ml pro Tag
    • Katze mit 4 kg: 160–240 ml
    • Katze mit 5 kg: 200–300 ml

    Warum die Werte im Alltag abweichen können

    Diese Zahlen beziehen sich auf die gesamte tägliche Flüssigkeitsaufnahme, nicht nur auf das Wasser aus dem Napf.

    Verschiedene Faktoren spielen dabei eine Rolle:

    • Fütterung. Bei Nassfutter nimmt die Katze bereits Flüssigkeit über das Futter auf. Bei Trockenfutter trinken viele Katzen mehr aus dem Napf.
    • Temperatur und Aktivität. Im Sommer, bei warmer Raumluft oder nach dem Spielen trinken Katzen oft mehr als sonst.
    • Alter. Kätzchen, Seniorenkatzen, trächtige oder säugende Katzen haben oft andere Bedürfnisse als gesunde erwachsene Tiere.

    Woran du erkennst, dass deine Katze zu wenig trinkt

    Achte darauf, wenn deine Katze:

    • nur selten zum Wassernapf geht
    • weniger uriniert als sonst
    • schlapp wirkt
    • schlechter frisst
    • lieber aus dem Wasserhahn trinkt und den Napf meidet
    • trockenes Zahnfleisch hat

    So kannst du deine Katze zum Trinken motivieren

    • Stelle mehrere Wassernäpfe auf. Viele Katzen trinken mehr, wenn Wasser in verschiedenen Räumen verfügbar ist.
    • Wechsle das Wasser täglich. Frisches Wasser ist meist attraktiver.
    • Wähle den passenden Napf. Viele Katzen mögen breite Näpfe, bei denen die Schnurrhaare den Rand nicht berühren.
    • Probiere einen Trinkbrunnen aus. Fließendes Wasser ist für viele Katzen interessanter als stehendes.
    • Gib Nassfutter dazu. So lässt sich die gesamte Flüssigkeitsaufnahme leicht erhöhen.

    Welches Wasser ist geeignet?

    Katzen sollten nur sauberes, frisches Wasser ohne Geruch oder fremden Geschmack bekommen. Es sollte täglich erneuert werden. Gefiltertes oder hochwertiges Flaschenwasser ist oft eine gute Wahl.

    Wann du zur Tierarztpraxis solltest

    Wenn deine Katze deutlich zu wenig oder zu viel trinkt, häufig uriniert, abnimmt oder schlapp wirkt, solltest du tierärztlichen Rat einholen.

    Achte nicht nur auf den Wassernapf, sondern auch auf das allgemeine Verhalten deiner Katze. Ein regelmäßiges Interesse am Trinken ist ein wichtiges Zeichen für gutes Wohlbefinden.