Kategorie: Produktratgeber

  • Wie du das richtige Hundebett auswählst

    Wie du das richtige Hundebett auswählst

    Ein Hundebett ist der Ort, an dem dein Hund schläft, sich ausruht und einen großen Teil des Tages verbringt. Sein Komfort wirkt sich direkt auf das tägliche Wohlbefinden aus. Deshalb lohnt es sich, bei der Auswahl auf Größe, Alter und sogar die bevorzugte Schlafposition zu achten.

    Größe: lieber etwas mehr Platz

    Das Bett sollte deinem Hund ermöglichen, sich in einer natürlichen Position auszustrecken, ohne eingeengt zu sein. Manche Hunde schlafen lang ausgestreckt, andere rollen sich zusammen und wechseln nachts öfter die Position.

    So schätzt du die richtige Größe ein:

    • miss deinen Hund im Liegen von der Nase bis zum Rutenansatz
    • plane etwas extra Platz ein, damit er sich bewegen kann
    • beachte, dass hohe Ränder die nutzbare Fläche verkleinern

    Ist das Bett zu klein, wird es oft gemieden oder nur teilweise genutzt.

    Arten von Hundebetten

    • Matratze oder Kissen

    Eine flache, offene Liegefläche ohne erhöhte Ränder.

    Geeignet für: Hunde, die sich gerne ausstrecken, große Rassen, warme Innenräume.

    • Bett mit Rand

    Rundum weiche, erhöhte Kanten.

    Geeignet für: Hunde, die sich gerne einrollen und den Kopf ablegen.

    • Höhlenbett

    Eine geschlossene Form, die Rückzug und Geborgenheit bietet.

    Geeignet für: vorsichtige, kleine oder geräuschempfindliche Hunde.

    Allerdings mögen nicht alle Hunde geschlossene Modelle.

    Füllung

    Eine gute Füllung behält ihre Form und verteilt das Gewicht gleichmäßig, statt zu verklumpen.

    Gängige Materialien:

    • hochdichter Schaumstoff
    • Hohlfaser und andere synthetische Füllungen
    • Memory-Schaum

    Für große, ältere Hunde oder Tiere mit Gelenkproblemen empfiehlt sich eine feste, gut stützende Basis.

    Pflege

    Ein Hundebett wird täglich genutzt, deshalb sollte es leicht zu pflegen sein.

    Worauf du achten solltest:

    • abnehmbarer Bezug
    • maschinenwaschbar
    • strapazierfähiger Stoff
    • saubere Nähte ohne lose Fäden
    • rutschfeste Unterseite

    Bei stark haarenden Hunden müssen helle Stoffe oft häufiger gereinigt werden. Wenn dein Hund gerne scharrt, sind besonders robuste Materialien sinnvoll.

    Alter des Hundes

    1. Welpe

    Wähle am besten ein Modell, das sich leicht waschen lässt. Viele Welpen knabbern an Stoffen, daher ist anfangs eine einfache, günstige Variante sinnvoll.

    2. Aktiver erwachsener Hund

    Robuste, pflegeleichte Modelle sind hier die beste Wahl.

    3. Älterer Hund

    Achte auf einen niedrigen Einstieg, eine stabile Form und eine feste, stützende Liegefläche.

    Hat dein Hund chronische Gelenk- oder Rückenprobleme oder erholt er sich von einer Verletzung, solltest du die Auswahl mit einem Tierarzt besprechen.

    Wo du das Hundebett platzierst

    Selbst das beste Bett wird nicht genutzt, wenn der Platz ungünstig ist. Wähle einen ruhigen Ort ohne Zugluft. Im Gegensatz zu Katzen bleiben viele Hunde lieber in der Nähe ihrer Menschen als allein in einem separaten Bereich.

    Manchmal braucht es etwas Ausprobieren, bis du den passenden Platz findest.

    Häufige Fehler

    • ein zu kleines Bett wählen
    • zu dünne Füllung, die schnell nachgibt
    • Stoffe, die schwer zu reinigen sind
    • zu hohe Betten für ältere Hunde
    • nur nach Optik auswählen
    • erwarten, dass der Hund es sofort annimmt

    Ein gutes Hundebett vereint Komfort für deinen Hund und praktische Vorteile für dich: die richtige Größe, eine bequeme Liegefläche und einfache Pflege. Je besser es zu den Gewohnheiten deines Hundes passt, desto eher wird es zu seinem Lieblingsplatz.

  • Ein Kätzchen zu Hause: Was du brauchst und wie du dich vorbereitest

    Ein Kätzchen zu Hause: Was du brauchst und wie du dich vorbereitest

    Ein Kätzchen zieht ein – das ist aufregend und wunderschön. Mit der richtigen Vorbereitung wird der Start jedoch deutlich leichter. Eine sichere Umgebung und die wichtigsten Dinge von Anfang an helfen deinem neuen Mitbewohner, sich schneller einzugewöhnen, sich sicher zu fühlen und besser an den neuen Alltag anzupassen.

    In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du dich auf ein Kätzchen vorbereitest, damit eure ersten gemeinsamen Tage ruhig, angenehm und stressfrei verlaufen.

    Bereite dein Zuhause rechtzeitig vor

    Für ein kleines Kätzchen können selbst alltägliche Dinge zur Gefahr werden. Je ruhiger und sicherer die Umgebung am Anfang ist, desto leichter fällt die Eingewöhnung.

    Sorge für Sicherheit zu Hause

    • Verstecke Kabel und Leitungen, an denen das Kätzchen knabbern könnte.
    • Bewahre Reinigungsmittel, Medikamente und kleine Gegenstände außer Reichweite auf.
    • Prüfe deine Fenster. Sichere Fliegengitter oder Kippschutz sind wichtig.
    • Kontrolliere deine Zimmerpflanzen, denn manche sind für Katzen giftig.
    • Wenn es hohe Flächen gibt, begrenze den Zugang anfangs, damit das Kätzchen beim Spielen nicht hinaufklettert und stürzt.

    Wenn kleine Kinder im Haushalt leben

    Erkläre frühzeitig, dass ein Kätzchen kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen, das ebenfalls Zeit braucht, um sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Gerade die ersten Tage sind besonders wichtig für einen ruhigen Start.

    Hilfreich sind ein paar einfache Regeln:

    • das Kätzchen nicht ohne einen Erwachsenen hochheben
    • es nicht wecken, wenn es schläft
    • nicht an Schwanz, Pfoten oder Ohren ziehen
    • nicht daneben schreien oder es erschrecken
    • immer die Möglichkeit geben, wegzugehen oder sich zu verstecken
    • nur mit geeignetem Spielzeug spielen, nicht mit den Händen

    Eine ruhige erste Begegnung hilft Kindern und Kätzchen, echte Freunde zu werden.

    Die ersten Tage entspannt gestalten

    Richte eine ruhige Ecke ein, in der dein Kätzchen schlafen und sich zurückziehen kann. Am ersten Tag solltest du es nicht mit zu viel Aufmerksamkeit überfordern. Es braucht Zeit, um neue Gerüche kennenzulernen, die Umgebung zu beobachten und sich sicher zu fühlen.

    Du musst nicht sofort alle Räume zeigen. Am Anfang reicht ein Bereich mit Schlafplatz, Wasser, Futter und Katzentoilette. So fällt die Umstellung auf das neue Zuhause und den Tagesablauf leichter.

    Was du zuerst kaufen solltest

    Diese Dinge solltest du am besten vor dem Einzug bereithaben:

    1. Näpfe für Wasser und Futter

    Du brauchst mindestens zwei Näpfe: einen für Wasser und einen für Futter. Wenn du Trocken- und Nassfutter geben möchtest, ist ein dritter Napf praktisch. Wähle standfeste Näpfe aus Keramik oder Edelstahl. Sie sind hygienisch, leicht zu reinigen und langlebig. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.

    2. Katzentoilette und Streu

    Wähle eine Katzentoilette, die zur Größe des Kätzchens passt. Es sollte leicht hineingehen und sich bequem darin drehen können. Für sehr junge Kätzchen eignen sich meist Modelle mit niedrigem Einstieg. Stelle die Toilette an einen ruhigen Ort ohne Lärm und Zugluft. Es gibt viele Streusorten, und die beste Lösung findet man oft erst durch Ausprobieren. Wenn dein Kätzchen bereits an ein bestimmtes Streu gewöhnt ist, solltest du es zunächst nicht wechseln.

    3. Futter

    Das passende Futter hängt von Alter, Rasse und den Empfehlungen deiner Tierärztin oder deines Tierarztes ab. Junge Kätzchen brauchen speziell abgestimmtes Futter für das Wachstum. Vermeide abrupte Futterwechsel. Wenn dein Kätzchen vorher etwas anderes bekommen hat, stelle das Futter über mehrere Tage langsam um.

    4. Transportbox

    Eine Transportbox ist nicht nur für Tierarztbesuche praktisch. Sie sorgt für Sicherheit unterwegs und kann zu Hause auch als gemütlicher Rückzugsort dienen. Wähle ein stabiles Modell mit guter Belüftung und sicherem Verschluss. Lass die Box regelmäßig offen stehen, damit dein Kätzchen sie als vertrauten und sicheren Ort kennenlernt.

    5. Kratzbaum oder Kratzbrett

    Eine Kratzmöglichkeit schützt Möbel und gibt deinem Kätzchen einen natürlichen Platz zum Krallenwetzen. Stelle sie in die Nähe des späteren Ruheplatzes. Besonders attraktiv sind Modelle mit Spielzeug oder etwas Katzenminze.

    6. Spielzeug

    Spielzeug ist wichtig für eine gesunde Entwicklung und mentale Auslastung. Gemeinsames Spielen stärkt außerdem das Vertrauen zwischen dir und deinem Kätzchen. Gut geeignet sind Bälle, Angelspielzeug und weiche, sichere Spielzeuge ohne kleine ablösbare Teile.

    Was du für die Pflege brauchst

    Ein paar Dinge sind für die regelmäßige Pflege und Gesundheit besonders hilfreich:

    1. Grundausstattung für die Pflege

    Praktisch sind zum Beispiel:

    • Bürste oder Kamm
    • Krallenschere
    • Tücher für Haustiere
    • Shampoo, falls nötig

    Verwende keine Produkte für Menschen. Sie sind für die empfindliche Haut von Tieren nicht geeignet. Am Anfang reicht eine kleine Grundausstattung und eine sanfte Gewöhnung an die Pflege.

    2. Schutz vor Parasiten

    Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz vor äußeren und inneren Parasiten. Spot-ons oder Tabletten sollten immer passend zu Alter und Gewicht ausgewählt werden, da ungeeignete Mittel gefährlich sein können.

    3. Wann du zur Tierarztpraxis solltest

    Ein Gesundheitscheck kurz nach dem Einzug ist sehr sinnvoll. Dabei kann der Gesundheitszustand überprüft werden, du erhältst Informationen zu Impfungen, Parasitenvorsorge sowie Tipps zu Fütterung und Pflege. Wenn dein Kätzchen keinen Appetit hat, apathisch wirkt oder Verdauungsprobleme bekommt, solltest du nicht warten und tierärztlichen Rat einholen.

    Häufige Probleme in den ersten Wochen

    Jedes Kätzchen gewöhnt sich in seinem eigenen Tempo ein. Kleine Startschwierigkeiten sind normal und lassen sich meist mit Geduld, Ruhe und festen Abläufen lösen.

    1. Frisst nicht

    Nach dem Umzug kann ein Kätzchen aus Stress das Futter verweigern. Gib ihm Zeit, halte die Umgebung ruhig und stelle frisches Wasser bereit. Wenn es länger als 24 Stunden nicht frisst oder weitere Symptome auftreten, solltest du eine Tierarztpraxis kontaktieren.

    2. Versteckt sich

    Das ist eine normale Reaktion auf eine neue Umgebung. Hole dein Kätzchen nicht mit Gewalt hervor. Es kommt von selbst, sobald es sich sicherer fühlt. Eine ruhige Stimme und eine vorhersehbare Umgebung helfen bei der Eingewöhnung.

    3. Benutzt die Katzentoilette nicht

    Die Ursache kann Stress, ein ungünstiger Standort oder eine ungeeignete Toilette sein. Halte den Bereich sauber und vermeide starke Gerüche in der Nähe. Auch Trainingshilfen können helfen.

    4. Benutzt die Katzentoilette nicht

    Ein Kätzchen kann beim Spielen, aus Unsicherheit oder zum Energieabbau beißen und kratzen. Lenke seine Aufmerksamkeit auf Spielzeug und vermeide Spiele mit den Händen. Mit Geduld und Konsequenz bessert sich dieses Verhalten meist mit der Zeit.

    Ein Kätzchen gut zu versorgen ist nicht nur wichtig für seine Gesundheit, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, von Anfang an eine enge Bindung aufzubauen. Ein glückliches Kätzchen bedankt sich mit Schnurren und viel Zuneigung.

  • Wie wählt man die richtige Katzentoilette aus?

    Wie wählt man die richtige Katzentoilette aus?

    Die Katzentoilette gehört zur Grundausstattung in einem Katzenhaushalt. Damit sich gute Toilettengewohnheiten möglichst schnell entwickeln, sollte sie immer sauber sein und zur Größe der Katze passen. In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten Arten von Katzentoiletten sowie ihre Vor- und Nachteile an.

    Arten von Katzentoiletten

    Manche Katzen mögen eine einfache offene Toilette, andere fühlen sich in einem geschützten, geschlossenen Bereich wohler. Die beste Lösung findet man oft durch Ausprobieren.

    Wenn du von einer Toilette auf eine andere wechseln möchtest, geh am besten so vor:

    1. Stelle die neue Toilette neben die alte. Entferne die alte nicht sofort.
    2. Verwende bekanntes Streu. Am Anfang sollte Streuart und Füllhöhe gleich bleiben.
    3. Nutze vertrauten Geruch. Gib etwas benutztes Streu aus der alten Toilette in die neue.
    4. Hab Geduld. Manche Katzen brauchen nur einen Tag, andere deutlich länger.
    5. Belohne Erfolge. Wenn die Katze die neue Toilette benutzt, lobe sie oder gib ein Leckerli.

    Sobald die neue Toilette regelmäßig genutzt wird, kann die alte entfernt werden.

    Klassische offene Katzentoilette

    Die häufigste Variante: eine einfache Kunststoffschale mit niedrigen oder mittleren Rändern.

    Vorteile:

    • günstig
    • leicht zu reinigen und auszuschaufeln

    Nachteile:

    • Streu landet oft außerhalb der Toilette
    • Gerüche breiten sich leichter aus
    • der Inhalt ist sichtbar

    Trotzdem ist sie meist die beste Wahl für Kätzchen und ältere Katzen.

    Katzentoilette mit Gitter

    Eine offene Toilette mit Kunststoffgitter über der Schale. Das Streu liegt darunter oder wird gar nicht verwendet.

    Vorteile:

    • weniger Streu an den Pfoten
    • sparsamer Verbrauch von Streu
    • die Katze kann das Streu nicht fressen

    Nachteile:

    • muss häufig gereinigt werden
    • Geruch entsteht schneller
    • manche Katzen wollen scharren
    • Eingewöhnung kann dauern

    Geeignet für Halter, die mehrmals täglich reinigen möchten. Man sollte wissen, dass diese Variante für manche Katzen schwieriger anzunehmen ist.

    Katzentoilette mit hohem Rand

    Ideal für Katzen, die begeistert im Streu buddeln.

    Vorteile:

    • deutlich weniger Schmutz rundherum
    • mehr Platz für große Katzen

    Nachteile:

    • nicht ideal für Kätzchen und ältere Katzen, da ihnen das Hineingehen oft schwerer fällt

    Eine sehr gute Wahl für aktive erwachsene Katzen.

    Geschlossene Katzentoilette

    Hausförmige Modelle mit Deckel und Einstieg vorne oder seitlich.

    Vorteile:

    • weniger Geruch außerhalb
    • Streu bleibt besser innen
    • mehr Privatsphäre

    Nachteile:

    • braucht mehr Platz
    • regelmäßige Reinigung nötig
    • nicht jede Katze mag geschlossene Räume

    Gut geeignet für schüchterne Katzen und ordnungsliebende Haushalte.

    Tipp: Die ideale Höhe einer Haubentoilette ist der Abstand von der Streuoberfläche bis zu den Ohrspitzen der sitzenden Katze plus 5 cm.

    Selbstreinigende Katzentoilette

    Ein automatisches Modell, das Hinterlassenschaften selbst entfernt.

    Vorteile:

    • kaum Handarbeit
    • saubereres Streu und weniger Geruch
    • manche Modelle bieten Gesundheitsdaten per App

    Nachteile:

    • teuer
    • benötigt Strom
    • kann manche Katzen erschrecken; schlechte Modelle können unsicher sein

    Praktisch für Menschen mit wenig Zeit oder häufigen Reisen, aber nicht für jede Katze geeignet. Achte unbedingt auf zuverlässige Sicherheitssensoren.

    Nützliches Zubehör

    Liste von Dingen, die die tägliche Pflege der Katzentoilette erleichtern:

    • Streuschaufel. Die Öffnungen sollten sauberes Streu durchlassen, aber Klumpen zurückhalten.
    • Matte vor der Toilette. Sammelt Streu von den Pfoten und hält den Boden sauberer. Wenn deine Katze gern auf Dingen kaut, besser darauf verzichten.
    • Beutel für die Reinigung. Praktisch für die schnelle und saubere Entsorgung.
    • Vorratsbehälter für Streu. Ideal zur Aufbewahrung in der Nähe der Toilette und zum Schutz vor Feuchtigkeit.

    Achte bei der Wahl nicht nur auf das Design. Die Toilette sollte zur Katze passen, bequem sein und an einem ruhigen Ort stehen. Wenn deine Katze sie meidet, liegt es meist nicht am Charakter, sondern daran, dass die gewählte Lösung nicht passt.

  • Top 5 Dinge für jede Katze

    Top 5 Dinge für jede Katze

    Zur guten Katzenhaltung gehören mehr als nur Katzentoilette, Näpfe und Spielzeug. Es gibt einige praktische Basics, die Gesundheit, Wohlbefinden und den Alltag deiner Katze spürbar verbessern können. Hier sind fünf Dinge, die in keinem Katzenhaushalt fehlen sollten.

    1. Bürste oder Fellkamm

    Regelmäßiges Bürsten entfernt lose Haare, reduziert Verfilzungen und sorgt dafür, dass deutlich weniger Fell in der Wohnung landet. Entgegen einem verbreiteten Mythos brauchen nicht nur Langhaarkatzen Fellpflege – jede Katze mit Fell profitiert davon.

    Außerdem kann das Bürsten zu einem schönen Ritual werden, das Vertrauen zwischen dir und deiner Katze stärkt.

    2. Krallenschere

    Wenn sich die Krallen nicht von selbst ausreichend abnutzen, sollten sie gelegentlich gekürzt werden. Am besten eignet sich dafür eine spezielle Krallenschere für Haustiere, da sie sicherer und handlicher ist als normale Scheren.

    Wichtig: Kürze nur die transparente Spitze der Kralle und vermeide den empfindlichen inneren Bereich. Wenn deine Katze nervös wird, kannst du die Pflege auf mehrere kurze Einheiten aufteilen.

    3. Schutz vor Parasiten

    Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz vor Flöhen, Zecken und inneren Parasiten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Spot-ons, Tabletten oder Pasten. Das passende Mittel sollte immer nach Alter und Gewicht der Katze ausgewählt werden.

    4. Tücher, weiche Pads und Wattestäbchen

    Praktische Helfer für kleine Pflegeschritte im Alltag: Augen reinigen, Schmutz aus dem Fell entfernen oder Kinn und Pfoten vorsichtig säubern.

    5. Zahnbürste und Zahnpasta für Katzen

    Die Zahnpflege wird oft unterschätzt – zu Unrecht. Regelmäßige Pflege hilft, das Risiko für Zahnbelag, Zahnerkrankungen und Zahnfleischprobleme zu verringern. Für Katzen sollten nur speziell dafür entwickelte Bürsten und Zahnpasten verwendet werden.

    Als sinnvolle Ergänzung gehört auch eine kleine Hausapotheke für Notfälle dazu – plus die Kontaktdaten einer vertrauenswürdigen Tierarztpraxis.

  • Wie du die richtigen Näpfe für deine Katze auswählst

    Wie du die richtigen Näpfe für deine Katze auswählst

    Ein Napf wirkt wie eine Kleinigkeit, kann aber großen Einfluss auf den Alltag deiner Katze haben. Manchmal entscheidet er sogar mit darüber, ob sie gern frisst oder genug trinkt. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Näpfe dein Stubentiger wirklich braucht.

    Wie viele Näpfe braucht eine Katze?

    Mindestens zwei:

    • einer für Wasser
    • einer für Futter

    Wenn deine Katze sowohl Nass- als auch Trockenfutter bekommt, sind getrennte Näpfe für beide Futtersorten sinnvoll.

    Welches Material ist am besten?

    • Keramik. Schwer, standfest, leicht zu reinigen und nimmt keine Gerüche an. Eine der besten Lösungen für zu Hause.
    • Edelstahl. Robust, hygienisch und langlebig. Ideal für den täglichen Gebrauch.
    • Kunststoff. Die leichteste und günstigste Variante, aber Kunststoffnäpfe verkratzen schneller, können Gerüche aufnehmen und nutzen sich eher ab. Minderwertiges Material kann außerdem unerwünschte Stoffe an Wasser oder Futter abgeben.

    Die richtige Größe wählen

    Der Napf sollte zur Größe deiner Katze passen und im Alltag bequem nutzbar sein. Ein zu kleiner Napf ist schnell leer, ein zu großer nimmt unnötig viel Platz weg.

    Für die meisten Katzen sind mittelgroße Näpfe ideal, in die eine Portion Futter gut hineinpasst. Für Wasser ist ein größeres Gefäß oft praktischer, damit den ganzen Tag genug zur Verfügung steht.

    Die wichtigste Regel ist einfach: Deine Katze sollte bequem fressen und trinken können, ohne das Gesicht an den Rand drücken zu müssen oder mit den Schnurrhaaren anzustoßen.

    So pflegst du die Näpfe richtig

    • täglich reinigen
    • Wasser jeden Tag erneuern
    • Nassfutterreste nicht stundenlang stehen lassen
    • regelmäßig auf Schäden oder Absplitterungen prüfen und bei Bedarf ersetzen

    Wo der beste Platz für die Näpfe ist

    Wähle einen ruhigen Ort ohne Lärm und abseits von Laufwegen. Den Wassernapf separat vom Futter aufzustellen ist oft sinnvoll, da viele Katzen so lieber trinken. Futter und Wasser sollten außerdem nicht direkt neben der Katzentoilette stehen.

  • Einen Welpen ins Haus holen: was du brauchst und wie du dich vorbereitest

    Einen Welpen ins Haus holen: was du brauchst und wie du dich vorbereitest

    Ein Welpe bringt viel Freude, verändert aber auch den Alltag komplett. In den ersten Wochen geht es vor allem um Fütterung, Schlaf, Stubenreinheit und die allgemeine Eingewöhnung. Je besser du alles im Voraus vorbereitest, desto entspannter wird es für den Welpen und für dich.

    Am Anfang geht es darum, eine sichere Umgebung zu schaffen, die wichtigsten Dinge bereitzuhalten und zu wissen, was in den ersten Tagen auf euch zukommt.

    Was du vor der Ankunft vorbereiten solltest

    1. Einen sicheren Bereich einrichten

    Dein Welpe braucht einen Platz, an dem er zur Ruhe kommen kann und sich geschützt fühlt, ohne völlig abgeschirmt zu sein. Geeignet sind zum Beispiel die Küche, ein Teil eines Zimmers, ein Welpenauslauf oder ein abgetrennter Bereich.

    Warum das wichtig ist:

    • geringeres Risiko, dass etwas angeknabbert wird
    • erleichtert das Stubenreinheitstraining
    • hilft, eine Routine aufzubauen
    • verhindert Überforderung durch zu viel Raum

    2. Gefährliche Dinge wegräumen

    Welpen erkunden ihre Umgebung mit dem Maul. Entferne alles, was gefährlich sein könnte:

    • Kabel, Ladegeräte, Verlängerungen
    • Reinigungsmittel
    • Medikamente
    • Mülleimer
    • kleine Gegenstände
    • Schuhe
    • Kinderspielzeug
    • giftige Pflanzen (z. B. Dieffenbachia, Lilie, Aloe Vera, Efeu, Alpenveilchen)
    • Plastiktüten, Fäden, Gummibänder

    3. Stubenreinheit vorbereiten

    Überlege vorab, wo dein Welpe sich lösen soll: auf Unterlagen in der Wohnung oder draußen, wenn das altersbedingt schon möglich ist.

    Besorge dafür:

    • Welpenunterlagen
    • Geruchsentferner
    • Tücher und Küchenpapier

    Grundausstattung: was du vorher kaufen solltest

    1. Futter und Wasser

    • mindestens zwei standfeste Näpfe
    • das Futter, das der Welpe bereits kennt
    • Messbecher oder Küchenwaage
    • Behälter zur Aufbewahrung des Futters

    Tipp: Ändere die Ernährung am Anfang nur, wenn es wirklich nötig ist.

    2. Schlaf und Ruhe

    • ein Hundebett oder eine Matte
    • eine Decke

    Tipp: Wähle ein Bett, das sich leicht waschen lässt.

    Du kannst auch unseren Artikel Wie du das richtige Hundebett auswählst lesen.

    3. Spaziergänge und Training

    • Halsband oder Geschirr in passender Größe
    • eine leichte Leine
    • eine Hundemarke
    • Leckerlis zur Belohnung
    • Kotbeutel für unterwegs

    4. Zuhause und Sicherheit

    • Welpenauslauf oder Absperrung
    • einige sichere Spielzeuge
    • Kauspielzeug
    • Geruchsentferner
    • Bürste passend zum Felltyp

    5. Gesundheit

    • Kontaktdaten einer Tierarztpraxis in deiner Nähe
    • Transportbox
    • Mappe für Unterlagen, Impfungen und Empfehlungen

    Die ersten Tage zu Hause

    Am ersten Tag braucht dein Welpe vor allem Ruhe.

    Am besten:

    • Besuche einschränken
    • Wasser, Schlafplatz und Toilettenbereich zeigen
    • ihn alles in seinem Tempo erkunden lassen
    • ruhig sprechen
    • keinen Kontakt oder Spiel erzwingen
    • mehr beobachten als eingreifen

    Die beste Vorbereitung bedeutet nicht, möglichst viel zu kaufen, sondern das Zuhause gut zu organisieren. Wenn alles sicher ist, die wichtigsten Dinge bereitstehen und sich eine klare Routine entwickelt, fällt die Eingewöhnung deutlich leichter.

  • Wie du die richtige Leine und das passende Geschirr für deinen Hund auswählst

    Wie du die richtige Leine und das passende Geschirr für deinen Hund auswählst

    Ein entspannter Spaziergang beginnt mit der richtigen Leine und dem passenden Geschirr. Sie bestimmen, wie bequem sich dein Hund fühlt, wie gut du ihn führen kannst und wie sicher ihr unterwegs seid. Ungeeignete Ausrüstung kann unangenehm sein, die Bewegung einschränken oder im falschen Moment versagen.

    Arten von Leinen

    Die passende Leine hängt von der Größe deines Hundes und der Art eurer Spaziergänge ab.

    1. Klassische Leine

    Eine einfache, zuverlässige Lösung für den Alltag. Für die meisten Hunde gut geeignet. In der Stadt ist eine Länge von etwa 1,2 bis 2 Metern meist ideal.

    Geeignet für: tägliche Spaziergänge, Training, Tierarztbesuche.

    2. Flexi- bzw. Rollleine

    Gibt dem Hund mehr Bewegungsfreiheit, bietet aber weniger Kontrolle und kann zu ruckartigen Bewegungen führen. Außerdem ist sie weniger langlebig, da der Mechanismus anfällig sein kann.

    Geeignet für: ruhige Hunde und sichere Umgebungen.

    3. Schleppleine

    In der Regel 3 bis 10 Meter lang. Gut geeignet für Training und Spaziergänge im Freien, wenn dein Hund mehr Bewegungsfreiheit haben soll, ohne frei zu laufen.

    Geeignet für: Training, Rückruftraining auf Distanz und Spaziergänge in offenen Bereichen, in denen der Hund mehr Freiheit braucht, ohne ganz ohne Leine zu sein.

    Materialien

    • Nylon — leicht, günstig, pflegeleicht
    • Leder — robust, langlebig, wird mit der Zeit weicher
    • Gurtband / Canvas — stabil, gut für größere Hunde
    • gummiert — rutschfester Griff, besonders bei Regen

    Was du vor dem Kauf prüfen solltest

    • der Karabiner lässt sich leicht öffnen und schließt sicher
    • die Nähte sind sauber und stabil
    • die Handschlaufe liegt gut in der Hand
    • das Gewicht der Leine passt zur Größe deines Hundes

    Halsband oder Geschirr?

    Eine pauschale Antwort gibt es nicht.

    Halsband und Leine sind die klassische Kombination und eignen sich gut für ruhige Hunde, die nicht ziehen und zuverlässig auf Kommandos reagieren.

    Zieht dein Hund stark, hustet bei Zug auf der Leine oder hat einen empfindlichen Hals, ist ein Geschirr meist die bessere Wahl, da es den Druck über den Körper verteilt.

    So wählst du ein Geschirr aus

    Ein Geschirr sollte gut sitzen, ohne zu drücken. Es darf die Bewegung nicht einschränken und nicht scheuern.

    Arten von Geschirren

    1. Y-Geschirr

    Die Gurte verlaufen über die Brust und zwischen den Vorderbeinen und lassen die Schultern frei. Dadurch wird der Hals nicht belastet und die natürliche Bewegung nicht eingeschränkt – ideal für aktive Spaziergänge.

    Worauf du achten solltest:

    • die richtige Einstellung ist wichtig, damit nichts unter den Achseln scheuert
    • ist das Geschirr zu locker, kann der Hund herausrutschen

    2. Geschirr in Westenform

    Eine weichere, breitere Variante, die oft für kleine Hunde gewählt wird. Das Material liegt flächiger am Körper an und verteilt den Druck gleichmäßiger.

    Worauf du achten solltest:

    • kann bei warmem Wetter stärker wärmen
    • darauf achten, dass es nicht scheuert oder feucht bleibt

    3. Anti-Zug-Geschirr

    Mit einer vorderen Befestigung an der Brust, die dabei hilft, das Ziehen zu reduzieren. So lässt sich der Hund sanft umlenken.

    Worauf du achten solltest:

    • ersetzt kein Training
    • kann verrutschen, wenn es nicht richtig sitzt
    • sollte die Bewegung der Vorderbeine nicht einschränken

    Die richtige Größe wählen

    Am besten misst du deinen Hund und vergleichst die Werte mit der Größentabelle der jeweiligen Marke.

    Was du messen solltest

    In der Regel brauchst du:

    • Brustumfang — die breiteste Stelle des Körpers, direkt hinter den Vorderbeinen
    • Halsumfang — an der Basis des Halses

    Zusätzlich können Rückenlänge und Gewicht hilfreich sein.

    Wie du weiter vorgehst

    Jede Marke hat ihre eigene Größentabelle. Du findest sie meist auf der Verpackung, in der Produktbeschreibung oder am Etikett.

    Größen werden oft als XS, S, M, L, XL oder in Zentimetern angegeben.

    Wichtig: Eine Größe M kann je nach Marke unterschiedlich ausfallen. Verlass dich nicht nur auf den Buchstaben.

    Liegt dein Hund zwischen zwei Größen, wähle in der Regel die größere, wenn das Modell verstellbar ist.

    Beispiel: Hat dein Hund einen Brustumfang von 52 cm und die Tabelle zeigt:

    • S — 40–50 cm
    • M — 50–60 cm

    Dann nimm M, wenn sich das Geschirr anpassen lässt.

    Sitz nach dem Kauf prüfen

    Wenn dein Hund das Geschirr trägt, achte darauf, dass es:

    • nicht locker sitzt
    • nicht einschneidet
    • nicht unter den Vorderbeinen scheuert
    • die Bewegung nicht einschränkt

    Als Orientierung: Zwischen Gurt und Körper sollten zwei Finger passen.

    Häufige Fehler

    • Kauf ohne vorheriges Messen
    • eine zu dünne Leine für große Hunde oder zu schwere Beschläge für kleine
    • ein Geschirr, das unter den Beinen scheuert
    • ein zu lockeres Modell, aus dem sich der Hund befreien kann

    Die richtige Ausrüstung ist die, in der sich dein Hund wohlfühlt und mit der du dich beim Spaziergang sicher und entspannt fühlst.

  • Hundekleidung: wie du die richtige auswählst

    Hundekleidung: wie du die richtige auswählst

    Hundekleidung ist nicht für jeden Hund und nicht bei jedem Wetter nötig. Für manche Hunde macht sie Spaziergänge deutlich angenehmer, für andere ist sie überflüssig. Entscheidend ist, dass sie zum Wetter passt und für den Hund bequem ist.

    Wann Kleidung wirklich sinnvoll ist

    Kleidung ist vor allem hilfreich für:

    • kleine Hunde
    • kurzhaarige Rassen
    • Hunde ohne Unterwolle
    • ältere Hunde
    • Welpen
    • Hunde nach dem Scheren
    • Regen, Schnee, starken Wind oder Kälte

    Zum Beispiel brauchen Rassen wie Chihuahua, Italienisches Windspiel, Chinesischer Schopfhund, Toy Terrier oder Zwergpinscher oft zusätzlichen Schutz.

    Wann du darauf verzichten kannst

    Viele Hunde mit dichtem Fell und kräftiger Unterwolle (zum Beispiel Huskys, Malamutes, Samojeden oder Neufundländer) kommen bei mildem Wetter gut ohne zusätzliche Kleidung aus. Trotzdem kann auch bei ihnen ein Regenmantel oder Schutz vor Schmutz sinnvoll sein.

    Wie du Hundekleidung auswählst

    1. Nach der Jahreszeit

    • verregneter Herbst — leichter Regenmantel oder wasserdichte Decke
    • Winter — warme Modelle mit Schutz vor Wind und Nässe
    • Frühling — leichtere Kleidung gegen Feuchtigkeit und Wind

    2. Nach der Passform

    Gute Kleidung:

    • scheuert nicht
    • schränkt die Bewegung nicht ein
    • verdreht sich nicht
    • drückt nicht an Hals, Brust oder Achseln
    • lässt den Hund problemlos sein Geschäft machen

    Wenn sich dein Hund steif bewegt, stehen bleibt oder ständig versucht, das Kleidungsstück auszuziehen, passt es nicht richtig.

    3. Nach dem Material

    Achte auf:

    • ein Außenmaterial, das zum Wetter passt
    • ein weiches Innenfutter
    • stabile Nähte
    • leicht zu bedienende Verschlüsse
    • gute Waschbarkeit

    Wie du Maß nimmst

    In der Regel brauchst du drei Werte:

    • Rückenlänge (vom Widerrist bis zum Rutenansatz)
    • Brustumfang (die breiteste Stelle)
    • Halsumfang

    Vergleiche die Maße immer mit der Größentabelle des Herstellers, da die Größen je nach Marke unterschiedlich ausfallen können.

    So gewöhnst du deinen Hund an Kleidung

    Wenn dein Hund noch nie Kleidung getragen hat, geh Schritt für Schritt vor:

    • lass ihn das Kleidungsstück zuerst beschnuppern
    • zieh es ihm kurz zu Hause an
    • lobe und belohne ihn
    • erhöhe die Tragezeit langsam

    Häufige Fehler

    • Größe nach Gefühl wählen statt zu messen
    • zu schwere oder steife Materialien auswählen
    • den Hund überhitzen
    • nasse Kleidung nach dem Spaziergang nicht wechseln

    Kleidung ist nur dann sinnvoll, wenn sie deinem Hund wirklich Komfort bietet und ihn vor dem Wetter schützt. Sitzt sie gut, schränkt sie die Bewegung nicht ein und passt zur Jahreszeit, erfüllt sie ihren Zweck.

  • Grundausstattung für die Hundepflege

    Grundausstattung für die Hundepflege

    Grundausstattung für die Hundepflege

    Die Pflege eines Hundes beschränkt sich nicht nur auf Futter und Spaziergänge. Für den täglichen Komfort ist es hilfreich, zu Hause ein grundlegendes Set für Hygiene und Fellpflege zu haben.

    Du musst nicht alles auf einmal kaufen oder direkt zur umfangreichsten Ausstattung greifen. Es ist sinnvoller, mit einem praktischen Basisset zu starten und bei Bedarf zu ergänzen.

    Liste für die Hundepflege

    1. Fellpflege

    Wichtig: unterschiedliche Felltypen brauchen unterschiedliche Werkzeuge.

    Für kurzhaarige Rassen(z. B. Labrador, Beagle, Mops, Dobermann):

    • Grooming-Handschuh
    • feinzinkiger Kamm
    • Bürste für kurzes Fell
    • Unterwollbürste / Deshedding-Tool (für einige Felltypen)

    Für mittelhaarige Rassen(z. B. Husky oder Corgi):

    • Grooming-Handschuh
    • Kamm mit unterschiedlich langen Zinken
    • Deshedding-Tool
    • Zupfbürste (Slicker)
    • Entfilzungstool (bei Bedarf)

    Für langhaarige Rassen(z. B. Shih Tzu, Collie, Malteser und andere) wird ein umfangreicheres Set benötigt:

    • Grooming-Handschuh
    • grobzinkiger Kamm
    • feinzinkiger Kamm
    • Deshedding-Tool
    • Zupfbürste
    • Entfilzungstool
    • Schere

    Bei rauhaarigen Rassen gibt es keine Unterwolle, daher werden Deshedding-Tools und Zupfbürsten nicht verwendet. Eine passende Bürste und ein Trimmkamm sind in der Regel ausreichend.

    2. Baden und Hygiene

    • Hundeshampoo
    • ein separates Handtuch
    • Tücher oder weiche Lappen zum Reinigen der Pfoten
    • bei Bedarf Conditioner für das Fell

    Shampoos für Menschen sind für Hundehaut nicht geeignet.

    3. Pfoten und Krallen

    • Krallenschere in passender Größe
    • Krallenfeile (optional)
    • Balsam oder Schutzmittel für die Ballen

    Häufige Fehler

    • Produkte zufällig auswählen, ohne die Größe des Hundes zu berücksichtigen
    • Produkte für Menschen statt für Hunde verwenden
    • billige, unpraktische Werkzeuge kaufen
    • zu viel kaufen statt mit dem Nötigsten zu beginnen
    • Verbrauchsmaterialien nicht rechtzeitig ersetzen

    Gute Pflege hängt nicht von der Menge der Produkte ab, sondern von der richtigen Auswahl. Ein einfaches, praktisches Set, das zu deinem Hund passt und regelmäßig genutzt wird, reicht völlig aus.