Jeden Tag verlieren Hunde Flüssigkeit durch Atmung, Bewegung und normale Körperprozesse. Deshalb ist es wichtig, diesen Verlust regelmäßig auszugleichen. Eine gute Flüssigkeitsversorgung unterstützt die Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden deines Hundes.
Wie viel Wasser braucht ein Hund pro Tag?
Im Durchschnitt benötigt ein gesunder erwachsener Hund etwa 40 bis 70 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag:
Hund mit 5 kg: etwa 200–350 ml
Hund mit 10 kg: etwa 400–700 ml
Hund mit 20 kg: etwa 800–1400 ml
Wenn dein Hund Trockenfutter frisst, braucht er meist mehr Wasser. Bei Nassfutter nimmt er bereits einen Teil der Flüssigkeit über das Futter auf.
Was beeinflusst den Durst?
Wie viel ein Hund trinkt, kann von Tag zu Tag unterschiedlich sein. Nach einem Spaziergang oder im Sommer kann der Napf zum Beispiel schneller leer sein als sonst – das ist oft völlig normal.
Mehr Durst haben Hunde häufig bei:
heißem Wetter
aktiven Spaziergängen und Spielen
trockener Luft in der Wohnung
Trockenfutter
Trächtigkeit und Säugezeit
Erholung nach körperlicher Belastung
Woran du erkennst, dass dein Hund zu wenig trinkt
Achte darauf, wenn dein Hund:
trockenes Zahnfleisch hat
selten zum Wassernapf geht
weniger uriniert als sonst
schlapp oder schläfrig wirkt
das Futter verweigert
Hitze schlecht verträgt
Diese Anzeichen können auf Dehydrierung hinweisen. Warte daher nicht zu lange mit einem Besuch in der Tierarztpraxis.
Wenn dein Hund zu viel trinkt
Auch starker Durst sollte beobachtet werden. Manchmal hängt er mit Hitze oder dem Futter zusammen. Wenn dein Hund jedoch ohne erkennbaren Grund deutlich mehr trinkt als sonst, kann das auch mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen zusammenhängen. Besonders dann, wenn zusätzlich häufiges Wasserlassen, Gewichtsverlust, Schwäche, Erbrechen oder Appetitlosigkeit auftreten.
So sorgst du für eine gute Flüssigkeitsversorgung
Wasser sollte jederzeit verfügbar sein
den Napf regelmäßig reinigen
Wasser täglich wechseln, bei Hitze mehrmals am Tag
unterwegs immer Wasser und einen Reisenapf dabeihaben
in großen Wohnungen oder Häusern mehrere Wassernäpfe aufstellen
Es gibt keine einzige Zahl, die für alle Hunde passt. Entscheidend sind Gewicht, Lebensstil und Wetter. Wenn dein Hund aktiv ist, gut frisst und sich wohlfühlt, sind kleinere Abweichungen meist unproblematisch. Plötzliche Veränderungen beim Trinkverhalten solltest du jedoch nicht ignorieren.
Ein Kätzchen zieht ein – das ist aufregend und wunderschön. Mit der richtigen Vorbereitung wird der Start jedoch deutlich leichter. Eine sichere Umgebung und die wichtigsten Dinge von Anfang an helfen deinem neuen Mitbewohner, sich schneller einzugewöhnen, sich sicher zu fühlen und besser an den neuen Alltag anzupassen.
In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wie du dich auf ein Kätzchen vorbereitest, damit eure ersten gemeinsamen Tage ruhig, angenehm und stressfrei verlaufen.
Bereite dein Zuhause rechtzeitig vor
Für ein kleines Kätzchen können selbst alltägliche Dinge zur Gefahr werden. Je ruhiger und sicherer die Umgebung am Anfang ist, desto leichter fällt die Eingewöhnung.
Sorge für Sicherheit zu Hause
Verstecke Kabel und Leitungen, an denen das Kätzchen knabbern könnte.
Bewahre Reinigungsmittel, Medikamente und kleine Gegenstände außer Reichweite auf.
Prüfe deine Fenster. Sichere Fliegengitter oder Kippschutz sind wichtig.
Kontrolliere deine Zimmerpflanzen, denn manche sind für Katzen giftig.
Wenn es hohe Flächen gibt, begrenze den Zugang anfangs, damit das Kätzchen beim Spielen nicht hinaufklettert und stürzt.
Wenn kleine Kinder im Haushalt leben
Erkläre frühzeitig, dass ein Kätzchen kein Spielzeug ist, sondern ein Lebewesen, das ebenfalls Zeit braucht, um sich an sein neues Zuhause zu gewöhnen. Gerade die ersten Tage sind besonders wichtig für einen ruhigen Start.
Hilfreich sind ein paar einfache Regeln:
das Kätzchen nicht ohne einen Erwachsenen hochheben
es nicht wecken, wenn es schläft
nicht an Schwanz, Pfoten oder Ohren ziehen
nicht daneben schreien oder es erschrecken
immer die Möglichkeit geben, wegzugehen oder sich zu verstecken
nur mit geeignetem Spielzeug spielen, nicht mit den Händen
Eine ruhige erste Begegnung hilft Kindern und Kätzchen, echte Freunde zu werden.
Die ersten Tage entspannt gestalten
Richte eine ruhige Ecke ein, in der dein Kätzchen schlafen und sich zurückziehen kann. Am ersten Tag solltest du es nicht mit zu viel Aufmerksamkeit überfordern. Es braucht Zeit, um neue Gerüche kennenzulernen, die Umgebung zu beobachten und sich sicher zu fühlen.
Du musst nicht sofort alle Räume zeigen. Am Anfang reicht ein Bereich mit Schlafplatz, Wasser, Futter und Katzentoilette. So fällt die Umstellung auf das neue Zuhause und den Tagesablauf leichter.
Was du zuerst kaufen solltest
Diese Dinge solltest du am besten vor dem Einzug bereithaben:
Du brauchst mindestens zwei Näpfe: einen für Wasser und einen für Futter. Wenn du Trocken- und Nassfutter geben möchtest, ist ein dritter Napf praktisch. Wähle standfeste Näpfe aus Keramik oder Edelstahl. Sie sind hygienisch, leicht zu reinigen und langlebig. Frisches Wasser sollte immer verfügbar sein.
Wähle eine Katzentoilette, die zur Größe des Kätzchens passt. Es sollte leicht hineingehen und sich bequem darin drehen können. Für sehr junge Kätzchen eignen sich meist Modelle mit niedrigem Einstieg. Stelle die Toilette an einen ruhigen Ort ohne Lärm und Zugluft. Es gibt viele Streusorten, und die beste Lösung findet man oft erst durch Ausprobieren. Wenn dein Kätzchen bereits an ein bestimmtes Streu gewöhnt ist, solltest du es zunächst nicht wechseln.
3. Futter
Das passende Futter hängt von Alter, Rasse und den Empfehlungen deiner Tierärztin oder deines Tierarztes ab. Junge Kätzchen brauchen speziell abgestimmtes Futter für das Wachstum. Vermeide abrupte Futterwechsel. Wenn dein Kätzchen vorher etwas anderes bekommen hat, stelle das Futter über mehrere Tage langsam um.
4. Transportbox
Eine Transportbox ist nicht nur für Tierarztbesuche praktisch. Sie sorgt für Sicherheit unterwegs und kann zu Hause auch als gemütlicher Rückzugsort dienen. Wähle ein stabiles Modell mit guter Belüftung und sicherem Verschluss. Lass die Box regelmäßig offen stehen, damit dein Kätzchen sie als vertrauten und sicheren Ort kennenlernt.
5. Kratzbaum oder Kratzbrett
Eine Kratzmöglichkeit schützt Möbel und gibt deinem Kätzchen einen natürlichen Platz zum Krallenwetzen. Stelle sie in die Nähe des späteren Ruheplatzes. Besonders attraktiv sind Modelle mit Spielzeug oder etwas Katzenminze.
6. Spielzeug
Spielzeug ist wichtig für eine gesunde Entwicklung und mentale Auslastung. Gemeinsames Spielen stärkt außerdem das Vertrauen zwischen dir und deinem Kätzchen. Gut geeignet sind Bälle, Angelspielzeug und weiche, sichere Spielzeuge ohne kleine ablösbare Teile.
Was du für die Pflege brauchst
Ein paar Dinge sind für die regelmäßige Pflege und Gesundheit besonders hilfreich:
1. Grundausstattung für die Pflege
Praktisch sind zum Beispiel:
Bürste oder Kamm
Krallenschere
Tücher für Haustiere
Shampoo, falls nötig
Verwende keine Produkte für Menschen. Sie sind für die empfindliche Haut von Tieren nicht geeignet. Am Anfang reicht eine kleine Grundausstattung und eine sanfte Gewöhnung an die Pflege.
2. Schutz vor Parasiten
Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz vor äußeren und inneren Parasiten. Spot-ons oder Tabletten sollten immer passend zu Alter und Gewicht ausgewählt werden, da ungeeignete Mittel gefährlich sein können.
3. Wann du zur Tierarztpraxis solltest
Ein Gesundheitscheck kurz nach dem Einzug ist sehr sinnvoll. Dabei kann der Gesundheitszustand überprüft werden, du erhältst Informationen zu Impfungen, Parasitenvorsorge sowie Tipps zu Fütterung und Pflege. Wenn dein Kätzchen keinen Appetit hat, apathisch wirkt oder Verdauungsprobleme bekommt, solltest du nicht warten und tierärztlichen Rat einholen.
Häufige Probleme in den ersten Wochen
Jedes Kätzchen gewöhnt sich in seinem eigenen Tempo ein. Kleine Startschwierigkeiten sind normal und lassen sich meist mit Geduld, Ruhe und festen Abläufen lösen.
1. Frisst nicht
Nach dem Umzug kann ein Kätzchen aus Stress das Futter verweigern. Gib ihm Zeit, halte die Umgebung ruhig und stelle frisches Wasser bereit. Wenn es länger als 24 Stunden nicht frisst oder weitere Symptome auftreten, solltest du eine Tierarztpraxis kontaktieren.
2. Versteckt sich
Das ist eine normale Reaktion auf eine neue Umgebung. Hole dein Kätzchen nicht mit Gewalt hervor. Es kommt von selbst, sobald es sich sicherer fühlt. Eine ruhige Stimme und eine vorhersehbare Umgebung helfen bei der Eingewöhnung.
3. Benutzt die Katzentoilette nicht
Die Ursache kann Stress, ein ungünstiger Standort oder eine ungeeignete Toilette sein. Halte den Bereich sauber und vermeide starke Gerüche in der Nähe. Auch Trainingshilfen können helfen.
4. Benutzt die Katzentoilette nicht
Ein Kätzchen kann beim Spielen, aus Unsicherheit oder zum Energieabbau beißen und kratzen. Lenke seine Aufmerksamkeit auf Spielzeug und vermeide Spiele mit den Händen. Mit Geduld und Konsequenz bessert sich dieses Verhalten meist mit der Zeit.
Ein Kätzchen gut zu versorgen ist nicht nur wichtig für seine Gesundheit, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, von Anfang an eine enge Bindung aufzubauen. Ein glückliches Kätzchen bedankt sich mit Schnurren und viel Zuneigung.
Die Katzentoilette gehört zur Grundausstattung in einem Katzenhaushalt. Damit sich gute Toilettengewohnheiten möglichst schnell entwickeln, sollte sie immer sauber sein und zur Größe der Katze passen. In diesem Artikel schauen wir uns die wichtigsten Arten von Katzentoiletten sowie ihre Vor- und Nachteile an.
Arten von Katzentoiletten
Manche Katzen mögen eine einfache offene Toilette, andere fühlen sich in einem geschützten, geschlossenen Bereich wohler. Die beste Lösung findet man oft durch Ausprobieren.
Wenn du von einer Toilette auf eine andere wechseln möchtest, geh am besten so vor:
Stelle die neue Toilette neben die alte. Entferne die alte nicht sofort.
Verwende bekanntes Streu. Am Anfang sollte Streuart und Füllhöhe gleich bleiben.
Nutze vertrauten Geruch. Gib etwas benutztes Streu aus der alten Toilette in die neue.
Hab Geduld. Manche Katzen brauchen nur einen Tag, andere deutlich länger.
Belohne Erfolge. Wenn die Katze die neue Toilette benutzt, lobe sie oder gib ein Leckerli.
Sobald die neue Toilette regelmäßig genutzt wird, kann die alte entfernt werden.
Klassische offene Katzentoilette
Die häufigste Variante: eine einfache Kunststoffschale mit niedrigen oder mittleren Rändern.
Vorteile:
günstig
leicht zu reinigen und auszuschaufeln
Nachteile:
Streu landet oft außerhalb der Toilette
Gerüche breiten sich leichter aus
der Inhalt ist sichtbar
Trotzdem ist sie meist die beste Wahl für Kätzchen und ältere Katzen.
Katzentoilette mit Gitter
Eine offene Toilette mit Kunststoffgitter über der Schale. Das Streu liegt darunter oder wird gar nicht verwendet.
Vorteile:
weniger Streu an den Pfoten
sparsamer Verbrauch von Streu
die Katze kann das Streu nicht fressen
Nachteile:
muss häufig gereinigt werden
Geruch entsteht schneller
manche Katzen wollen scharren
Eingewöhnung kann dauern
Geeignet für Halter, die mehrmals täglich reinigen möchten. Man sollte wissen, dass diese Variante für manche Katzen schwieriger anzunehmen ist.
Katzentoilette mit hohem Rand
Ideal für Katzen, die begeistert im Streu buddeln.
Vorteile:
deutlich weniger Schmutz rundherum
mehr Platz für große Katzen
Nachteile:
nicht ideal für Kätzchen und ältere Katzen, da ihnen das Hineingehen oft schwerer fällt
Eine sehr gute Wahl für aktive erwachsene Katzen.
Geschlossene Katzentoilette
Hausförmige Modelle mit Deckel und Einstieg vorne oder seitlich.
Vorteile:
weniger Geruch außerhalb
Streu bleibt besser innen
mehr Privatsphäre
Nachteile:
braucht mehr Platz
regelmäßige Reinigung nötig
nicht jede Katze mag geschlossene Räume
Gut geeignet für schüchterne Katzen und ordnungsliebende Haushalte.
Tipp: Die ideale Höhe einer Haubentoilette ist der Abstand von der Streuoberfläche bis zu den Ohrspitzen der sitzenden Katze plus 5 cm.
Selbstreinigende Katzentoilette
Ein automatisches Modell, das Hinterlassenschaften selbst entfernt.
Vorteile:
kaum Handarbeit
saubereres Streu und weniger Geruch
manche Modelle bieten Gesundheitsdaten per App
Nachteile:
teuer
benötigt Strom
kann manche Katzen erschrecken; schlechte Modelle können unsicher sein
Praktisch für Menschen mit wenig Zeit oder häufigen Reisen, aber nicht für jede Katze geeignet. Achte unbedingt auf zuverlässige Sicherheitssensoren.
Nützliches Zubehör
Liste von Dingen, die die tägliche Pflege der Katzentoilette erleichtern:
Streuschaufel. Die Öffnungen sollten sauberes Streu durchlassen, aber Klumpen zurückhalten.
Matte vor der Toilette. Sammelt Streu von den Pfoten und hält den Boden sauberer. Wenn deine Katze gern auf Dingen kaut, besser darauf verzichten.
Beutel für die Reinigung. Praktisch für die schnelle und saubere Entsorgung.
Vorratsbehälter für Streu. Ideal zur Aufbewahrung in der Nähe der Toilette und zum Schutz vor Feuchtigkeit.
Achte bei der Wahl nicht nur auf das Design. Die Toilette sollte zur Katze passen, bequem sein und an einem ruhigen Ort stehen. Wenn deine Katze sie meidet, liegt es meist nicht am Charakter, sondern daran, dass die gewählte Lösung nicht passt.
Die meisten Kätzchen lernen schnell, die Katzentoilette zu benutzen, wenn die Bedingungen stimmen und man nichts überstürzt. Wichtig ist, die richtige Toilette auszuwählen, passendes Streu zu finden und geduldig zu bleiben.
Die richtige Katzentoilette wählen
Für Kätzchen eignen sich Modelle mit niedrigem Einstieg, damit sie leicht hineinklettern können. Die Toilette sollte an einem ruhigen Ort ohne Lärm und Zugluft stehen, an dem sich das Tier sicher fühlt und ungestört ist.
In einem größeren Zuhause sind zu Beginn am besten mindestens zwei Katzentoiletten in verschiedenen Bereichen sinnvoll.
Das passende Streu finden
Damit das Training leichter klappt, verwende möglichst unparfümiertes Katzenstreu. Gut geeignet sind Holzstreu, Maisstreu und Bentonitstreu.
Silikatstreu bindet Gerüche sehr gut, manche Kätzchen versuchen es jedoch zu fressen. Das kann gefährlich sein.
Später kannst du verschiedene Sorten ausprobieren und sehen, was deine Katze bevorzugt.
Sanft erinnern
Setze das Kätzchen nach dem Schlafen, nach dem Fressen oder nach dem Spielen in die Katzentoilette. Dann ist der Toilettengang besonders wahrscheinlich.
Nicht festhalten, nicht zwingen und nicht erschrecken. Es reicht, den richtigen Platz ruhig mehrmals zu zeigen.
Das Verhalten positiv verstärken
Wenn das Kätzchen die Toilette benutzt, lobe es mit Streicheleinheiten, freundlicher Stimme oder einem kleinen Leckerli.
Wenn mal etwas daneben geht
Missgeschicke in den ersten Tagen sind völlig normal.
Was du tun kannst:
die Stelle gründlich reinigen, damit kein Geruch bleibt
prüfen, ob der Standort passend ist
die Toilette langsam an einen besseren Platz stellen
eine andere Streusorte testen
ein spezielles Trainingsspray verwenden
nach dem Schlafen und Fressen öfter erinnern
Reibe dem Kätzchen niemals die Nase hinein, schreie es nicht an und bestrafe es nicht.
Gesundheitsprobleme
Wenn das Kätzchen die Katzentoilette regelmäßig meidet, beim Versuch miaut, Verstopfung, Durchfall oder Mattigkeit zeigt, kann die Ursache gesundheitlich sein. Wende dich bei Verdacht möglichst schnell an eine vertrauenswürdige Tierarztpraxis.
Kann man auch eine erwachsene Katze daran gewöhnen?
Ja, aber meist dauert es länger als bei einem Kätzchen, weil erwachsene Katzen bereits Gewohnheiten und Erfahrungen mitbringen.
Das Vorgehen bleibt gleich: eine passende Katzentoilette wählen, sie an einen ruhigen Ort stellen und ein Streu finden, das der Katze gefällt. Wichtig sind Ruhe, Konsequenz und keine Strafen. Wenn die Katze vorher draußen oder an einem anderen Ort ihr Geschäft gemacht hat, kann die vollständige Umgewöhnung mehrere Wochen dauern.
Gerade eben lag deine Katze noch friedlich auf dem Sofa. Und plötzlich: ein Blitzstart, eine scharfe Kurve, ein Sprung durch den Flur und ein Sprint quer durch die Wohnung. Das sind die sogenannten Zoomies – ein plötzlicher Energieschub, den fast alle Katzenhalter kennen.
Das wirkt vielleicht seltsam, sieht lustig aus und kann manchmal nerven, ist aber in den meisten Fällen völlig normales Katzenverhalten.
Warum Katzen plötzlich lossprinten
1. Aufgestaute Energie
Katzen schlafen viel, aber sie brauchen trotzdem Bewegung. Nach einer langen Ruhephase muss überschüssige Energie manchmal einfach raus.
2. Jagdinstinkt
Auch wenn es zu Hause nur Hausschuhe und eine Decke gibt: Die Instinkte bleiben. Lauern, losspringen und verfolgen gehört zur Natur deiner kleinen Jägerin oder deines kleinen Jägers.
3. Biorhythmus
Viele Katzen sind morgens früh und abends besonders aktiv. Deshalb gehören nächtliche Rennrunden für viele zum Alltag.
4. Nach dem Toilettengang
Manche Katzen legen nach dem Klogang einen Sprint hin. Dazu gibt es verschiedene Theorien. Eine besagt, dass das Gefühl der Erleichterung bestimmte Nerven stimulieren könnte.
Was du tun kannst
Meist besteht kein Grund zur Sorge, wenn deine Katze:
mit Freude und nicht aus Angst rennt
danach entspannt ruht
gut frisst
spielt
sich frei und ohne Schmerzen bewegt
So kannst du die Energie etwas umlenken:
1. Spiele mit deiner Katze
10–15 Minuten aktives Spielen tagsüber und am Abend können die nächtliche Aktivität reduzieren.
2. Sorge für Abwechslung
Tunnel, Kratzbäume, Kletterflächen und Spielmäuse helfen dabei, Energie auch zu anderen Zeiten loszuwerden.
3. Nicht schimpfen
Deine Katze handelt nicht aus Trotz. Das ist normales Verhalten.
4. Tagesablauf anpassen
Oft hilft es, abends zu spielen und danach zu füttern. Das entspricht dem natürlichen Ablauf: jagen, fressen, ruhen.
Wann du aufmerksam werden solltest
Wenn zusätzlich Angst, Aggression, schmerzhaftes Miauen, Juckreiz, Lahmheit oder andere auffällige Symptome auftreten, solltest du das mit einer Tierärztin oder einem Tierarzt besprechen.
Nächtliche Rennrunden sind weder eine Macke noch ein schlechter Charakterzug. Deine Katze folgt einfach ihren Instinkten und probt die Rolle eines großen Raubtiers. Ja, manchmal laut und mit fliegenden Gegenständen – aber eben ganz katzentypisch!
Wenn deine Katze ihr Futter zu hastig frisst, ist das nicht nur eine lustige oder harmlose Angewohnheit. Schnelles Fressen kann zu Unwohlsein führen und dafür sorgen, dass sie ständig hungrig wirkt. Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Änderungen beim Füttern lässt sich das Problem oft lösen.
Warum das problematisch sein kann
Zu schnelles Fressen kann zu Folgendem führen:
Hochwürgen direkt nach dem Fressen
Übelkeit
Schluckauf
Blähungen und Bauchbeschwerden
Überfressen
Gewichtszunahme
Wenn das häufiger passiert, lohnt es sich, nach der Ursache zu schauen.
Warum Katzen zu schnell fressen
Dafür gibt es verschiedene Gründe:
Konkurrenz beim Futter. Leben mehrere Tiere im Haushalt, frisst die Katze oft hastig, damit niemand etwas wegnimmt.
Zu große Abstände zwischen den Mahlzeiten. Wenn zwischen den Fütterungen zu viel Zeit liegt, entsteht oft großer Hunger.
Stress oder Unruhe. Ein Umzug, Lärm, neue Tiere oder Veränderungen im Zuhause können das Verhalten am Napf beeinflussen.
Frühere Erfahrungen. Katzen aus dem Tierheim oder von der Straße behalten oft die Gewohnheit, schnell zu fressen, solange Futter da ist.
Es schmeckt einfach zu gut. Lieblingsfutter, besonders Nassfutter, wird manchmal in Rekordzeit verschlungen.
Was du tun kannst
Am einfachsten ist es, die Bedingungen so zu verändern, dass schnelles Fressen schwerer wird:
Einen Anti-Schling-Napf verwenden. Ein strukturierter Napf oder ein Futterspielzeug sorgt dafür, dass langsamer und in kleineren Portionen gefressen wird.
Portionen aufteilen. Viele Katzen profitieren von kleineren Mahlzeiten über den Tag verteilt. Trockenfutter kann man auch in kleinen Mengen an verschiedenen Stellen anbieten.
Getrennt füttern. Ohne Konkurrenz fressen viele Katzen entspannter.
Einen festen Rhythmus schaffen. Regelmäßige Fütterungszeiten können Stress reduzieren.
Wann du zum Tierarzt solltest
Wenn deine Katze ständig Futter verlangt, abnimmt, nach jeder Mahlzeit hochwürgt oder ihr Verhalten sich plötzlich verändert, solltest du tierärztlichen Rat einholen. Manchmal steckt hinter hastigem Fressen ein gesundheitliches Problem.
Zur guten Katzenhaltung gehören mehr als nur Katzentoilette, Näpfe und Spielzeug. Es gibt einige praktische Basics, die Gesundheit, Wohlbefinden und den Alltag deiner Katze spürbar verbessern können. Hier sind fünf Dinge, die in keinem Katzenhaushalt fehlen sollten.
1. Bürste oder Fellkamm
Regelmäßiges Bürsten entfernt lose Haare, reduziert Verfilzungen und sorgt dafür, dass deutlich weniger Fell in der Wohnung landet. Entgegen einem verbreiteten Mythos brauchen nicht nur Langhaarkatzen Fellpflege – jede Katze mit Fell profitiert davon.
Außerdem kann das Bürsten zu einem schönen Ritual werden, das Vertrauen zwischen dir und deiner Katze stärkt.
2. Krallenschere
Wenn sich die Krallen nicht von selbst ausreichend abnutzen, sollten sie gelegentlich gekürzt werden. Am besten eignet sich dafür eine spezielle Krallenschere für Haustiere, da sie sicherer und handlicher ist als normale Scheren.
Wichtig: Kürze nur die transparente Spitze der Kralle und vermeide den empfindlichen inneren Bereich. Wenn deine Katze nervös wird, kannst du die Pflege auf mehrere kurze Einheiten aufteilen.
3. Schutz vor Parasiten
Auch Wohnungskatzen brauchen Schutz vor Flöhen, Zecken und inneren Parasiten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Spot-ons, Tabletten oder Pasten. Das passende Mittel sollte immer nach Alter und Gewicht der Katze ausgewählt werden.
4. Tücher, weiche Pads und Wattestäbchen
Praktische Helfer für kleine Pflegeschritte im Alltag: Augen reinigen, Schmutz aus dem Fell entfernen oder Kinn und Pfoten vorsichtig säubern.
5. Zahnbürste und Zahnpasta für Katzen
Die Zahnpflege wird oft unterschätzt – zu Unrecht. Regelmäßige Pflege hilft, das Risiko für Zahnbelag, Zahnerkrankungen und Zahnfleischprobleme zu verringern. Für Katzen sollten nur speziell dafür entwickelte Bürsten und Zahnpasten verwendet werden.
Als sinnvolle Ergänzung gehört auch eine kleine Hausapotheke für Notfälle dazu – plus die Kontaktdaten einer vertrauenswürdigen Tierarztpraxis.
An der Leine zu laufen ist die Grundlage für entspannte und angenehme Spaziergänge. Manche Hunde akzeptieren die Leine sofort, andere brauchen mehr Zeit und Unterstützung. Ein ruhiges, schrittweises Training hilft, Stress zu vermeiden und den gewünschten Ablauf schneller zu festigen.
Wann du anfangen solltest
Am besten beginnst du früh, sobald sich dein Welpe zu Hause eingewöhnt hat und offen für neue Eindrücke ist. Auch erwachsene Hunde können das lernen – sie brauchen manchmal einfach etwas mehr Geduld.
Was du vorbereiten solltest
Ein paar Basics machen das Training deutlich leichter:
eine leichte Leine in passender Länge
ein gut sitzendes Geschirr oder Halsband
Leckerlis zur Belohnung
Wenn sich dein Hund unwohl oder unsicher fühlt, wird das Training deutlich schwieriger.
So gewöhnst du deinen Hund an Halsband oder Geschirr
Schritt 1. Erst kennenlernen lassen
Zeig deinem Hund das Halsband oder Geschirr und lass ihn daran schnuppern. Zieh es ihm nicht sofort an. Neugier kannst du ruhig mit Leckerlis oder freundlicher Stimme belohnen.
Schritt 2. Drinnen kurz anlegen
Lege Halsband oder Geschirr für ein bis zwei Minuten in ruhiger Umgebung an.
In dieser Zeit kannst du:
ein kleines Spiel starten
ein Leckerli geben
ihn mit etwas Einfachem beschäftigen
Nimm es wieder ab, bevor dein Hund unruhig wird.
Schritt 3. Tragezeit langsam erhöhen
Verlängere die Zeit jeden Tag ein bisschen. Erst wenige Minuten, dann nach und nach mehr.
Schritt 4. Auf den Sitz achten
Halsband oder Geschirr dürfen weder zu locker sitzen noch drücken. Zwei Finger sollten problemlos dazwischen passen.
Wenn dein Hund sich kratzt oder es loswerden will
Das ist am Anfang ganz normal. Das Gefühl ist neu und ungewohnt. Lenke ihn sanft mit Spiel, Bewegung oder Leckerlis ab.
Wann du die Leine dazunimmst
Sobald dein Hund das Halsband oder Geschirr drinnen entspannt trägt und kaum noch darauf achtet, kannst du die Leine einhaken und zum nächsten Schritt übergehen.
So gewöhnst du deinen Hund an die Leine
Schritt 1. Die Leine vorstellen
Genau wie beim Halsband: nicht überstürzen. Leg die Leine hin und lass deinen Hund sie beschnuppern. Belohne Interesse mit Stimme und Leckerlis. Wiederhole das an mehreren Tagen.
Schritt 2. Kurz drinnen anleinen
Wenn die Leine keine Unsicherheit mehr auslöst, hänge sie kurz ein. Lass deinen Hund stehen, gehen oder sich frei bewegen – zieh ihn aber nicht hinter dir her.
Warte nicht, bis er unruhig wird. Verlängere die Zeit lieber schrittweise und lenke ihn zwischendurch mit Spiel oder Leckerlis ab.
Schritt 3. Gemeinsam bewegen
Geh ein paar Schritte durch die Wohnung. Wenn dein Hund von selbst mitkommt oder sich an dir orientiert, lobe ihn sofort und gib ein Leckerli. So lernt er, dass es sich lohnt, bei dir zu bleiben.
Schritt 4. Umgang mit Zug auf der Leine
Zieht dein Hund nach vorne, geh nicht mit.
Stattdessen:
bleib stehen
warte, bis die Leine wieder locker ist
ruf ihn zu dir
geh erst weiter, wenn die Leine locker bleibt
So versteht dein Hund: Ziehen bringt ihn nicht vorwärts.
Schritt 5. Draußen üben
Beginne an ruhigen Orten: im Hof, in einer stillen Straße oder in einem leeren Park. Steigere dann nach und nach die Ablenkung.
Startest du gleich in einer lauten Umgebung, fällt es deinem Hund schwer, sich zu konzentrieren.
Häufige Probleme und Lösungen
Dein Hund bleibt stehen
Zieh nicht an der Leine. Geh in die Hocke, ruf ihn, lock ihn mit einem Leckerli oder mach einen Schritt zurück
Dein Hund beißt in die Leine
Lenke ihn auf ein Spielzeug oder Bewegung um und belohne ruhiges Verhalten
Dein Hund zieht ständig
Reduziere Ablenkungen und ändere häufiger die Richtung
Dein Hund hat Angst draußen
Halte die Spaziergänge kurz und gib ihm Zeit, sich Schritt für Schritt an die Umgebung zu gewöhnen
Wie lange trainieren?
Fünf bis zehn Minuten täglich sind besser als eine lange Einheit pro Woche. Regelmäßigkeit bringt schnellere und stabilere Fortschritte.
Was du vermeiden solltest
nicht ruckartig an der Leine ziehen
nicht schreien
Angst nicht bestrafen
den Hund nicht überfordern
kein perfektes Verhalten sofort erwarten
Wenn du Schritt für Schritt vorgehst und deinen Hund nicht überlastest, wird er sich viel leichter an die Leine gewöhnen. Mit der Zeit wird die Leine kein Stressfaktor mehr sein, sondern ein ganz normaler Teil entspannter Spaziergänge.
Nicht alle Lebensmittel, die für Menschen unbedenklich sind, eignen sich auch für Hunde. Einige verursachen nur leichte Verdauungsprobleme, andere können zu schweren Vergiftungen führen und erfordern schnelle tierärztliche Hilfe.
Diese Lebensmittel sind für Hunde tabu (auch nicht „nur ein bisschen“)
Gerade bei kleinen Hunden kann schon eine geringe Menge eine relevante Dosis sein. Außerdem reagieren Tiere unterschiedlich: Was einmal ohne Folgen blieb, kann beim nächsten Mal eine schwere Reaktion auslösen.
1. Schokolade und kakaohaltige Produkte
Enthalten Theobromin und Koffein – beides ist für Hunde stark giftig.
2. Weintrauben und Rosinen
Können bereits in kleinen Mengen ein akutes Nierenversagen auslösen.
3. Zwiebeln und Knoblauch (in jeder Form)
Enthalten Organosulfide, die rote Blutkörperchen schädigen und zu Anämie führen können.
4. Xylit
Dieser Süßstoff steckt in Kaugummi, Süßigkeiten, manchen Backwaren und sogar in einigen Zahnpasten. Er kann den Blutzucker gefährlich absenken und Leberversagen auslösen.
5. Alkohol
Schon kleinste Mengen sind gefährlich und können auch in unerwarteten Lebensmitteln vorkommen. Es besteht das Risiko einer schweren Vergiftung bis hin zum Tod.
6. Kaffee, Energydrinks und Tee
Durch das enthaltene Koffein kommt es zu einer Überreizung des Nervensystems, Herzrasen, Zittern und weiteren schweren Symptomen.
7. Gekochte Knochen
Besonders kleine oder brüchige Knochen. Sie können splittern und schwere Verletzungen im Magen-Darm-Trakt verursachen.
8. Fettige, frittierte oder stark gesalzene Speisen
Können Erbrechen, Durchfall und sogar eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) auslösen.
9. Roher Hefeteig
Geht im Magen auf und kann gefährliche Blähungen verursachen. Außerdem entsteht bei der Gärung Alkohol, was das Risiko zusätzlich erhöht.
Was tun, wenn dein Hund etwas Gefährliches gefressen hat?
Warte nicht auf Symptome. Manche Vergiftungen entwickeln sich verzögert, auch wenn dein Hund zunächst unauffällig wirkt.
Sofortmaßnahmen
Reste des Produkts entfernen
notieren, was, wie viel und wann gefressen wurde
Verpackung aufbewahren
so schnell wie möglich eine Tierarztpraxis kontaktieren
den Anweisungen folgen
Versuche nicht, selbst Erbrechen auszulösen, ohne ausdrückliche Anweisung einer Tierärztin oder eines Tierarztes. In manchen Fällen kann das gefährlich sein.
Die wichtigste Regel ist einfach: Im Zweifel lieber nicht geben. Verwende nur geeignete Lebensmittel und spezielle Leckerlis für Hunde.
Kauen und Dinge zerbeißen ist für Hunde ganz normales Verhalten. So erkunden sie ihre Umgebung, bauen Stress ab, beschäftigen sich selbst und bewältigen den Zahnwechsel. Oft steckt hinter dem Problem keine „Unart“, sondern einfach der Mangel an passenden, sicheren Dingen zum Kauen.
Warum Hunde Dinge anknabbern
Es gibt nicht nur einen Grund. Die häufigsten sind:
1. Zahnwechsel
Während des Zahnwechsels sind das Zahnfleisch empfindlich und kann jucken. Der Drang zu kauen nimmt deutlich zu.
Was hilft:
sichere Kauartikel
spezielle Beiß- oder Zahnungsspielzeuge
Tipp: Wechsle die Spielzeuge regelmäßig, damit dein Hund interessiert bleibt.
2. Langeweile und zu wenig Auslastung
Wenn ein Hund nichts zu tun hat, sucht er sich selbst Beschäftigung – oft an Möbeln, Schuhen, Fernbedienungen oder Kartons.
Frag dich ehrlich:
Bekommt mein Hund genug Bewegung?
Gibt es regelmäßige Spiel- oder Trainingseinheiten?
Wenn nicht, solltest du seinen Alltag abwechslungsreicher gestalten.
3. Stress oder Angst
Viele Hunde kauen, um Stress abzubauen – etwa wenn sie allein sind, bei Veränderungen, Lärm oder einem unruhigen Tagesablauf.
Wichtig ist:
die Ursache des Stresses zu erkennen
für einen stabilen, vorhersehbaren Alltag zu sorgen
bei starker Angst einen Profi hinzuzuziehen
Was du dagegen tun kannst
1. Versuchung reduzieren
Das ist der schnellste Weg, Schäden zu vermeiden.
Räume weg:
Schuhe (z. B. in einen geschlossenen Schrank)
Kabel (mit Kabelorganisatoren sichern)
Fernbedienungen (außer Reichweite legen)
Kinderspielzeug (in Boxen verstauen)
Bücher (höher lagern oder in Schränken aufbewahren)
Kleidung (im Kleiderschrank verstauen)
2. Alternativen anbieten
Dein Hund braucht Dinge, auf denen er kauen darf.
Geeignet sind:
sichere Kauartikel
robuste Spielzeuge
Futterspielzeuge oder Denkspiele
3. Richtiges Verhalten belohnen
Nimmt dein Hund sein eigenes Spielzeug, lobe ihn sofort, gib ihm ein Leckerli oder spiele kurz mit ihm.
4. Mehr Bewegung und Auslastung
Nach einem guten Spaziergang, Training oder aktiver Beschäftigung lässt der Drang, Dinge zu zerstören, meist deutlich nach.
5. Nicht im Nachhinein bestrafen
Findest du etwas erst später zerstört vor, bringt Strafen nichts. Dein Hund kann das Verhalten nicht mehr damit verknüpfen und versteht nicht, wofür er geschimpft wird.
Wann du dir Hilfe holen solltest
Wende dich an einen Tierarzt oder Verhaltensexperten, wenn dein Hund:
ständig und zwanghaft Dinge anknabbert
sich dabei an Zähnen oder Zahnfleisch verletzt
nicht essbare Gegenstände frisst
aus Panik alles zerstört, wenn er allein bleibt
Kauen ist kein „Racheverhalten“, sondern ein Signal dafür, dass deinem Hund etwas fehlt. Wenn du die Ursache erkennst und passende Alternativen anbietest, wird das Problem in der Regel deutlich seltener.